Arbeitswelt im Umbruch Image
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Zweifelsohne wird sich das Berufsleben durch die Digitalisierung verändern: Geschäftsmodelle geraten auf den Prüfstand oder werden neu gedacht. Berufe werden durch den Einsatz von Technologien überflüssig, verändern sich oder entstehen ganz neu. Dies bedeutet auch, dass sich die Menschen auf diesen Wandel einstellen und Kompetenzen, die in einer digitalisierten Wirtschaft gefragt sind, aufbauen und entwickeln müssen. Doch das ist im Grunde nichts Neues: Im 19. Jahrhundert revolutionierte die Dampfmaschine die damalige Arbeitswelt – und ganz neue Arbeitsfelder und Jobs entstanden. Das gilt auch für die Automatisierungswelle der 1970er und 1980er Jahre.

Ähnlich wird die Digitalisierung die derzeitige Arbeitswelt verändern: Wenn sich Arbeitsort und Arbeitszeit flexibilisieren lassen, haben die Menschen mehr Möglichkeiten Arbeit und Privatleben in unterschiedlichen Lebensphasen individuell zu organisieren. Das Internet ermöglicht es Selbständigen, den Kundenkreis auszudehnen und neue Geschäftsfelder zu entdecken. Gleichzeitig stirbt das traditionelle Unternehmen aber genauso wenig aus wie das sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnis.

Die Lehren aus der Vergangenheit zeigen, dass mit einem Technologisierungsschub wirtschaftliches Wachstum und mehr Beschäftigung einhergehen. In welchem Umfang dies gelingt, hängt davon ab, ob Unternehmen und Beschäftigte den Wandel aktiv gestalten können.

Ein Drittel der hiesigen Unternehmen beschäftigen sich bereits intensiv mit dem Thema Digitalisierung. Und diese Firmen blicken optimistisch in die Zukunft, wie eine IW-Studie zeigt. Sie gehen davon aus, dass die Digitalisierung hilft, ihre Innovationskraft zu steigern und ihre Arbeitsorganisation zu flexibilisieren.

Präsentation

Fachkräftesicherung im Zeichen der Digitalisierung – Erste ausgewählte Befunde aus dem IW-Personalpanel

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Wer Weg in die Gigabit-Gesellschaft
Gutachten, 13. Februar 2017

Sebastian van Baal / Bernd Beckert / Roman Bertenrath / Manuel Fritsch / Christian Helmenstein / Anna Kleissner / Karl Lichtblau / Agnes Millack / Thomas Schleiermacher / Manfred Stadlbauer / Klaus Weyerstraß / Ralf Wiegand Der Weg in die Gigabit-GesellschaftArrow

Startpunkt der in dieser Studie unternommenen Reise zur Gigabit-Gesellschaft ist eine Standortbestimmung. Sie beginnt mit Fragen: Wo stehen wir gegenwärtig in der Digitalisierung, was ist der Status quo? Hinzu gesellen sich schnell weitere Fragen: Was ist überhaupt Digitalisierung? Wie groß ist das hierbei zu verarbeitende Datenvolumen und woher kommt dieser Datenhunger überhaupt? Was muss getan werden, um ihn zu stillen? mehr

10. Februar 2017

Cyberkriminalität So verhindert man den DatenklauArrow

Datenklau und Social Engineering sind für die Unternehmen ein großes Geschäftsrisiko – noch vor Betriebsunterbrechungen. Dabei gibt es einfache Tricks, wie sich Mitarbeiter sicherer im Internet bewegen und damit auch ihr Unternehmen schützen können. mehr auf iwd.de

IW-Direktor Michael Hüther
Interview, 10. Februar 2017

Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeinen „Vorstandsgehälter sind die Sache des Aufsichtsrats“Arrow

Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärt Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, warum er von dem Vorschlag der SPD, Managergehälter zu begrenzen, nichts hält und warum sich ein gesetzlicher Eingriff verbietet. mehr