Arbeitsvolumen Image
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Es trifft zwar zu, dass 1991 das Arbeitsvolumen höher war als heute. Doch dieser Vergleich führt in die Irre: Zu Beginn der 1990er Jahre gab es nämlich noch viele unproduktive Beschäftigungsverhältnisse in den neuen Bundesländern, die in den folgenden Jahren abgebaut werden mussten. Diese Transformationskrise hat mit den jüngsten Erfolgen auf dem Arbeitsmarkt nichts zu tun.

Der Erfolg der Agenda-Reformen spiegelt sich nicht allein in der gestiegenen Anzahl der Erwerbstätigen wider, sondern ist auch beim Arbeitsvolumen sichtbar. Im Jahr 2012 wurden in Deutschland 2,2 Milliarden Stunden mehr gearbeitet als 2005. Selbst die Krise 2009, als infolge der Kurzarbeit das Arbeitsvolumen deutlich sank, konnte den Anstieg nur vorübergehend bremsen.

Der Vorwurf, die zusätzlichen Stunden seien lediglich durch mehr Teilzeit und Minijobs zustande gekommen, trifft ebenfalls nicht zu. Seit 2005 ist das Arbeitsvolumen aus Vollzeit sogar stärker gestiegen als das Teilzeit-Volumen.

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Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und Jung
Gastbeitrag, 5. Dezember 2016

Christiane Flüter-Hoffmann für Mediaplanet Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und JungArrow

Auszubildende unter 20 Jahre und Silver Worker über 65 Jahre – diese beiden Beschäftigtengruppen zeigen die große Spannweite von Altersgruppen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Ein Gastbeitrag von IW-Personalökonomin Christiane Flüter-Hoffmann auf dem Onlineportal erfolg-und-business.de der Agentur Mediaplanet. mehr

IW-Kurzbericht, 1. Dezember 2016

Oliver Stettes Gute Arbeit: Höhere Arbeitszufriedenheit durch mobiles ArbeitenArrow

Digitale Technologien ermöglichen die Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit und vergrößern damit den Spielraum für ein selbstbestimmtes Arbeiten. Die IW-Beschäftigtenbefragung 2015 bestätigt, dass mobiles Arbeiten in der Tat mit mehr Zeitsouveränität im Job einhergeht. Die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten, die mobil arbeiten, ist auch aus diesem Grund signifikant höher als die ihrer Kollegen, die nie mobil arbeiten. mehr

IW-Trends, 24. November 2016

Andrea Hammermann / Oliver Stettes Familienfreundliche Arbeitswelt im Zeichen der Digitalisierung – Befunde auf Basis des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2016Arrow

Die Digitalisierung birgt Potenziale, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Laut aktuellen Befragungsergebnissen im Rahmen des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2016 sind Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen davon überzeugt. Fast jedes zweite stark digitalisierte Unternehmen – das sogenannte Unternehmen 4.0 – weist eine ausgeprägt familienfreundliche Unternehmenskultur auf. mehr