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Arbeitsmarktpolitik Quelle: bluedesign – Fotolia

Während die Arbeitslosigkeit auf einen historisch niedrigen Stand gesunken ist, verläuft der Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit schleppender. Zwar hat sich seit 2006 die Zahl der Hartz-IV-Empfänger, die länger als ein Jahr arbeitslos sind, um rund 25 Prozent verringert, doch im gleichen Zeitraum sank die Arbeitslosigkeit insgesamt um über ein Drittel. Und: Noch ist eine knappe Million Hartz-IV-Empfänger langzeitarbeitslos, die durchschnittliche Arbeitslosigkeitsdauer beträgt 82 Wochen.

Die Kommunen führen dies unter anderem auf die sinkenden Mittel zurück, die der Bund für Eingliederungsmaßnahmen zur Verfügung stellt. Mit zusätzlichem Geld wollen Städte und Landkreise einen dritten Arbeitsmarkt etablieren, in dem Arbeitslose, die vermeintlich keine Beschäftigungschancen haben, geparkt werden sollen. In der Vergangenheit haben sich allerdings gerade solche Beschäftigung schaffenden Maßnahmen oft als teuer, aber wenig wirkungsvoll erwiesen.

Stattdessen braucht es vielmehr eine konsequente Aktivierung: Arbeitslose müssen ständig mit Angeboten konfrontiert werden und dort, wo sie Defizite haben, gezielt von den Job-Centern unterstützt werden. Das kostet gegebenenfalls auch Geld, doch das ist dann deutlich besser angelegt als für die geplante Wegsubventionierung der schwierigen Fälle.

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„Bis 2020 haben wir Vollbeschäftigung“
Interview, 9. Februar 2017

Klaus-Heiner Röhl auf brandeins.de „Bis 2020 haben wir Vollbeschäftigung“Arrow

IW-Ökonom Klaus-Heiner Röhl prognostiziert, dass es auch im Osten Deutschlands bis zum Jahr 2020 vielerorts Vollbeschäftigung geben wird. Im Interview mit dem Onlinemagazin brandeins.de spricht er außerdem über Pendler-Hochburgen und Abwanderungsregionen. mehr

„Industrie 4.0 verspricht steigende Beschäftigung“
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Hans-Peter Klös in den VDMA-Nachrichten „Industrie 4.0 verspricht steigende Beschäftigung“Arrow

Wie die Digitalisierung den Arbeitsmarkt verändert, erläutert Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Interview mit dem Magazin des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau. mehr