Schließlich verhindert die Witterung viele Tätigkeiten im Freien, darüber hinaus enden viele Verträge zum Jahresende, so dass sich die Betroffenen zunächst arbeitslos melden. Rechnet man diese saisonalen Einflüsse heraus, so sinkt die Arbeitslosigkeit nun schon im zweiten Monat hintereinander deutlich. Dies reflektiert unter anderem die Konjunkturbelebung, die im Laufe des Vorjahres einsetzte und nunmehr den Arbeitsmarkt erreicht. Setzt sich die Entwicklung fort, kann die Zahl der Arbeitslosen in diesem Jahr insgesamt leicht sinken.

Arbeitslosigkeit

Arbeitslose in Millionen

Die Entwicklung der Erwerbstätigkeit bleibt derweil auf Expansionskurs. Die saisonbereinigte Zahl der Arbeitsplätze lag im Dezember bereits um 125.000 über dem Jahresdurchschnitt 2013. Damit würde die Erwerbstätigkeit 2014 selbst dann noch höher liegen als im Vorjahr, wenn es keine weiteren Zuwächse mehr gäbe. Das ist aber nicht zu erwarten respektive zu befürchten: Für 2014 kann dank anziehender Konjunktur vielmehr mit einem Anstieg der Erwerbstätigkeit auf über 42 Millionen im Jahres-durchschnitt gerechnet werden.

Beschäftigung

Erwerbstätige in Millionen

Ansprechpartner

„Industrie 4.0 verspricht steigende Beschäftigung“
Interview, 21. November 2016

Hans-Peter Klös in den VDMA-Nachrichten „Industrie 4.0 verspricht steigende Beschäftigung“Arrow

Wie die Digitalisierung den Arbeitsmarkt verändert, erläutert Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Interview mit dem Magazin des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau. mehr

Digitalisierung
IW-Pressemitteilung, 7. November 2016

Digitalisierung Unbegründete ÄngsteArrow

Weil die Arbeitswelt immer digitaler, flexibler und vernetzter wird, befürchten Politik und Gewerkschaften mehr prekäre Arbeitsverhältnisse und befristete Stellen. Doch auf die Jobsicherheit hat die Digitalisierung kaum Einfluss, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Die Politik muss nicht eingreifen. mehr