Arbeitsmarkt für Ingenieure Image
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Die Berechnungen des DIW suggerieren, in Deutschland wären bestenfalls knapp 580.000 Ingenieure erwerbstätig. Tatsächlich sind es jedoch weit mehr als doppelt so viele – über 1,6 Millionen. Und die Folge ist: Es müssen jährlich 45.000 Ingenieure ersetzt werden – ebenfalls weit mehr als doppelt so viele wie die Berliner Forscher behaupten.

Der DIW-Bericht ignoriert einfach den Unterschied zwischen dem Beruf an sich und dem Bildungsabschluss. Etwa jeder zweite Erwerbstätige, der einen Ingenieur-Abschluss hat, geht aber einem Job nach, der von der Arbeitsmarktstatistik nicht als Ingenieurberuf erfasst wird. Dazu zählen etwa Professoren, Forschungscontroller oder Geschäftsführer eines Industrieunternehmens. Wird jedoch ein Maschinenbauprofessor pensioniert, so sollte auch seine Stelle mit einem gelernten Ingenieur und nicht – wie vom DIW indirekt unterstellt – mit einem gelernten Pädagogen ersetzt werden. Und würde man die Berechnungen des DIW ernst nehmen, bräuchten auch selbstständige oder verbeamtete Ingenieure nicht ersetzt zu werden.

IW policy paper

Oliver Koppel: Statement zum Artikel „Ingenieure in Deutschland: Keine Knappheit abzusehen“ von Karl Brenke, erschienen im DIW Wochenbericht Nr. 11/2012

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1. Dezember 2016

MINT-Arbeitsmarkt Auf Zuwanderer angewiesenArrow

In Deutschland ist Personal in MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) seit Jahren knapp. Ohne die ausländischen Beschäftigten wäre die Fachkräftelücke sogar noch größer. Zur Verbesserung der Lage braucht es eine gezielte Zuwanderungspolitik. mehr auf iwd.de

Die MINT-Lücke wäre noch deutlich größer, wenn wir nicht die starke Zuwanderung in den letzten Jahren gehabt hätten.
Interview, 1. Dezember 2016

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MINT-Herbstreport 2016
Gutachten, 30. November 2016

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MINT-Kräfte haben eine zentrale Bedeutung für die Innovationskraft in Deutschland. Vor diesem Hintergrund ist es eine gute Nachricht, dass die Erwerbstätigkeit von MINT-Akademikern von 2011 bis 2014 um rund 84.000 pro Jahr gestiegen ist. In vielen Regionen Deutschlands leisten Zuwanderer einen Beitrag gegen Fachkräfteengpässe. mehr