Die Zahl der Arbeitslosen hat im Dezember saisonbereinigt um 15.000 abgenommen, nachdem sie zuvor seit Jahresbeginn um 56.000 zugenommen hatte. Zusammengenommen ergab sich für 2013 ein leichter Anstieg, der im Wesentlichen darauf zurückzuführen ist, dass weniger Menschen in Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik waren; diese zählen nämlich nicht als Arbeitslose. Zwar gab es im vergangenen Jahr kaum Fortschritte beim Abbau der Arbeitslosigkeit, aber für dieses Jahr ist die Aussicht leicht positiv.

Arbeitslosigkeit

Arbeitslose in Millionen

Deutlich günstiger als die Zahl der Arbeitslosen entwickelte sich die Zahl der Erwerbstätigen. Im Jahr 2013 kamen unter dem Strich rund 230.000 Arbeitsplätze hinzu. Mit 41,8 Millionen sind damit so viele Menschen erwerbstätig wie noch nie. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stieg um rund 350.000 – 41 Prozent davon Vollzeitstellen. Die Zahl der Selbständigen, Beamten und geringfügig Beschäftigten sank dagegen etwas. Dank einer konjunkturellen Belebung ist in diesem Jahr wieder ein Zuwachs der Erwerbstätigkeit zu erwarten. Im Jahresdurchschnitt könnte die Grenze von 42 Millionen Erwerbstätigen übertroffen werden.

Beschäftigung

Erwerbstätige in Millionen

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„Industrie 4.0 verspricht steigende Beschäftigung“
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IW-Pressemitteilung, 7. November 2016

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Weil die Arbeitswelt immer digitaler, flexibler und vernetzter wird, befürchten Politik und Gewerkschaften mehr prekäre Arbeitsverhältnisse und befristete Stellen. Doch auf die Jobsicherheit hat die Digitalisierung kaum Einfluss, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Die Politik muss nicht eingreifen. mehr