Image
Quelle: Fotolia

Selbstständige stellen auch die Mehrheit der Älteren, die noch in Vollzeit beschäftigt sind. Unter den älteren Arbeitnehmern finden sich hingegen mit 15 Prozent kaum Vollzeitbeschäftigte. Die meisten arbeiten nur Teilzeit – vor allem, weil sie keine längere Arbeitszeit wünschen.

Das Motiv, warum Menschen im Rentenalter noch arbeiten, ist aus der Statistik nicht direkt abzulesen. Doch in den wenigsten Fällen dürfte dies auf finanzielle Gründe zurückzuführen sein. Denn besonders viele erwerbstätige Rentner sind hoch qualifiziert: Der Akademikeranteil unter ihnen beträgt 23 Prozent – mehr als unter den 30- bis 64-Jährigen (20 Prozent).

Die hohen Qualifikationsanforderungen spiegeln sich auch in den Jobs der Senioren wider. So gibt es unter den 65plus-Erwerbstätigen 58.000 Unternehmensleiter, -berater und –prüfer sowie 28.000 Ärzte und Apotheker, 23.000 Ingenieure und 21.000 Lehrer, die auch nach dem Rentenbescheid noch beruflich aktiv sind.

Ansprechpartner

Arbeitsmarktflexibilität und Arbeiten 4.0: Befunde und Handlungsfelder
Gastbeitrag, 13. Dezember 2016

Hans-Peter Klös im PEAG-Magazin Arbeitsmarktflexibilität und Arbeiten 4.0Arrow

Digitalisierung ist kein neuer Trend. Die Mehrheit der Beschäftigten arbeitet bereits heute mit Computern. Wirklich neu und zur „Wirtschaft 4.0“ wird Digitalisierung erst, wenn sie in Kombination mit der Vernetzung von Menschen, Maschinen und Objekten betrachtet wird. Ein Gastbeitrag von IW-Wissenschaftsleiter Hans-Peter Klös im Magazin des Personaldienstleisters PEAG. mehr

Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und Jung
Gastbeitrag, 5. Dezember 2016

Christiane Flüter-Hoffmann für Mediaplanet Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und JungArrow

Auszubildende unter 20 Jahre und Silver Worker über 65 Jahre – diese beiden Beschäftigtengruppen zeigen die große Spannweite von Altersgruppen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Ein Gastbeitrag von IW-Sozialwissenschaftlerin Christiane Flüter-Hoffmann auf dem Onlineportal erfolg-und-business.de der Agentur Mediaplanet. mehr

IW-Kurzbericht, 1. Dezember 2016

Oliver Stettes Gute Arbeit: Höhere Arbeitszufriedenheit durch mobiles ArbeitenArrow

Digitale Technologien ermöglichen die Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit und vergrößern damit den Spielraum für ein selbstbestimmtes Arbeiten. Die IW-Beschäftigtenbefragung 2015 bestätigt, dass mobiles Arbeiten in der Tat mit mehr Zeitsouveränität im Job einhergeht. Die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten, die mobil arbeiten, ist auch aus diesem Grund signifikant höher als die ihrer Kollegen, die nie mobil arbeiten. mehr