Altersgerechtes Arbeiten Image
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Der geringe Anteil von Beschäftigten im Alter von 60 und darüber ist jedoch vorrangig noch die Nachwirkung des lange Zeit vom Staat alimentierten vorzeitigen Ausstiegs aus dem Erwerbsleben, den auch die Gewerkschaften aktiv mitgetragen haben. Die Beschäftigung Älterer ist in den vergangenen Jahren jedoch angestiegen, nicht zuletzt auch in der Metall- und Elektro-Industrie. Angesichts der demografischen Entwicklung hat ein Mentalitätswandel eingesetzt. Die Rente mit 67 war ein notwendiger Schritt, weil die Erwerbsbevölkerung und damit die Zahl der Beitragszahler zurückgeht, Menschen aber immer älter werden und länger Renten beziehen.

Der vorzeitige Abschied aus dem Berufsleben verliert für ältere Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen an Attraktivität. Und Letztere sind auch nicht so untätig wie die IG Metall in ihrer Studie kritisiert. So zeigte eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, dass die große Mehrheit der Unternehmen bereits im Jahr 2008 personalpolitische Maßnahmen ergriffen hat, um ältere Beschäftigte zu fördern (IW-Trends 4/2009). Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie waren dabei genauso aktiv wie vergleichbare Betriebe aus anderen Wirtschaftszweigen. Und wo die Arbeitsbedingungen einen flexiblen Übergang in den Ruhestand erforderlich machen, wurden hierfür auf tarifpolitischer Ebene Möglichkeiten geschaffen, die den besonderen Bedingungen des Betriebs und der Beschäftigten gerecht werden.

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IW-Direktor Michael Hüther
Interview, 10. Februar 2017

Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeinen „Vorstandsgehälter sind die Sache des Aufsichtsrats“Arrow

Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärt Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, warum er von dem Vorschlag der SPD, Managergehälter zu begrenzen, nichts hält und warum sich ein gesetzlicher Eingriff verbietet. mehr

Arbeitsmarktflexibilität und Arbeiten 4.0: Befunde und Handlungsfelder
Gastbeitrag, 13. Dezember 2016

Hans-Peter Klös im PEAG-Magazin Arbeitsmarktflexibilität und Arbeiten 4.0Arrow

Digitalisierung ist kein neuer Trend. Die Mehrheit der Beschäftigten arbeitet bereits heute mit Computern. Wirklich neu und zur „Wirtschaft 4.0“ wird Digitalisierung erst, wenn sie in Kombination mit der Vernetzung von Menschen, Maschinen und Objekten betrachtet wird. Ein Gastbeitrag von IW-Wissenschaftsleiter Hans-Peter Klös im Magazin des Personaldienstleisters PEAG. mehr

Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und Jung
Gastbeitrag, 5. Dezember 2016

Christiane Flüter-Hoffmann für Mediaplanet Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und JungArrow

Auszubildende unter 20 Jahre und Silver Worker über 65 Jahre – diese beiden Beschäftigtengruppen zeigen die große Spannweite von Altersgruppen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Ein Gastbeitrag von IW-Sozialwissenschaftlerin Christiane Flüter-Hoffmann auf dem Onlineportal erfolg-und-business.de der Agentur Mediaplanet. mehr