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Frauen übernehmen laut achtem Familienbericht den überwiegenden Teil der Aufgaben in den Familien – sowohl bei der Kinderbetreuung und Pflege als auch bei der Hausarbeit. Gleichzeitig wünschen sich aber viele Frauen mit Familienverantwortung eine deutlich umfangreichere Teilhabe am Arbeitsmarkt, die sie aufgrund der vorherrschenden Rahmenbedingungen jedoch nicht realisieren können.

Die Expertenkommission regt deshalb eine familienfreundlichere Arbeitszeitgestaltung in den Unternehmen an, beispielsweise in Form flexibler Arbeitszeiten. Gleichzeitig mahnt sie den Ausbau der Betreuungsinfrastruktur an sowie flächendeckende Betreuungsangebote für Kinder während der Ferien. Stärkere Unterstützung könnten Familien zudem auch von älteren Menschen im Rahmen ehrenamtlichen Engagements erfahren, findet die Kommission.

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Arbeitszeitwünsche von Frauen und Männern
IW-Kurzbericht, 17. Januar 2017

Holger Schäfer / Jörg Schmidt Arbeitszeitwünsche von Frauen und MännernArrow

Frauen und Männer haben unterschiedliche Präferenzen hinsichtlich des Umfangs ihrer Arbeitszeit. Eine Auswertung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) verdeutlicht, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine zentrale Ursache für divergierende Arbeitszeitwünsche darstellt. Allerdings unterscheiden sich die Wunscharbeitszeiten auch bei Frauen und Männern ohne Betreuungspflichten noch deutlich. mehr

Interview, 9. Januar 2017

Wido Geis im MDR "Problem Männerüberschuss"Arrow

In den vergangenen Jahren sind viele Frauen aus dem Osten in den Westen gegangen. Inzwischen verlassen mehr Männer den Osten. Das geht aus einer Studie vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hervor. Dennoch herrscht demnach in den strukturschwachen Regionen weiter Männerüberschuss. IW-Migrationsforscher Wido Geis auf MDR Aktuell zu den Folgen. mehr

IW-Kurzbericht, 6. Januar 2017

Wido Geis / Anja Katrin Orth Ostdeutschland: Weniger Frauen gehen, Männerüberschuss bleibt bestehenArrow

Die Wanderungsmuster haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. So verlassen seit dem Jahr 2008 mehr Männer den Osten Richtung Westen, während es bis dahin mehr Frauen waren. Dennoch herrscht in vielen Teilen der neuen Bundesländer noch immer ein starker Männerüberschuss. mehr