Abschlüsse von Migranten Image
Quelle: Fotolia

Von über 6 Millionen qualifizierten Migranten hat fast die Hälfte ihren Abschluss bereits vor der Einreise nach Deutschland erworben. Einen Anspruch auf seine Bewertung haben nur bestimmte Einwanderer – so etwa Spätaussiedler und EU-Bürger, auf die zusammen 60 Prozent aller im Ausland erworbenen Berufsabschlüsse entfallen. Für die restlichen 40 Prozent existiert keine übergreifende gesetzliche Grundlage. In solchen Fällen steht es im Ermessen der zuständigen Institution, über den Zugang zum Bewertungsverfahren zu entscheiden.

Das geplante Anerkennungsgesetz ist somit längst überfällig. Doch nur die Verpflichtung, ein Anerkennungsverfahren in die Wege zu leiten, reicht nicht aus. Es müssen auch Strukturen geschaffen werden, die diejenigen informieren, beraten und auffangen, denen die Anerkennung versagt werden muss. Denn Betroffene sollten erfahren, welche (Teil-)Qualifikationen ihnen fehlen und wo sie sie nachholen können.

Hubertus Bardt im Handelsblatt
Gastbeitrag, 1. August 2016

Hubertus Bardt im Handelsblatt Angst essen Wohlstand aufArrow

Unsere Weltoffenheit darf weder durch Ängste und Sorgen noch durch Abschottung zerstört werden, schreibt IW-Geschäftsführer Hubertus Bardt in einem Gastkommentar fürs Handelsblatt. mehr

Michael Voigtländer auf Ökonomenstimme
Gastbeitrag, 28. Juli 2016

Michael Voigtländer auf Ökonomenstimme und auf nzz.ch Charter Cities – Ein alternativer Ansatz der FlüchtlingspolitikArrow

Die Flüchtlingspolitik steht vor der Herausforderung, einerseits den Flüchtlingen zu helfen, andererseits aber auch sicherzustellen, dass die Heimatregion nicht dauerhaft junge Menschen verliert, die für den Wiederaufbau dringend notwendig sind. Ein Ansatz können daher sogenannte Charter Cities sein, schreibt IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer in einem Gastbeitrag auf oekonomenstimme.org. mehr

IW-Kurzbericht, 25. Juli 2016

Wido Geis / Sandra Vogel Blaue Karte – Erfolgsmodell mit VerbesserungspotenzialArrow

Die Blaue Karte hat sich als Zugangsweg für Hochqualifizierte nach Deutschland bewährt. Seit 2012 ist die Zahl der vergebenen Karten kontinuierlich gestiegen. Eine weitere Absenkung der Gehaltsschwellen könnte den Aufenthaltstitel allerdings für Zuwanderungsinteressierte noch attraktiver und für kleine und mittlere Unternehmen nutzbarer machen. mehr