Die Spaltung von E.on wird Jobs kosten Image
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Worauf man sich einlässt, wenn man sich auf die Politik verlässt, war jüngst zu beobachten: An einem Tag kanzelt Energieminister Gabriel Aktivisten von Greenpeace ab, weil sie den vollständigen Ausstieg aus der Kohlekraft fordern. Am anderen Tag setzt er selbst die Axt an diese Art der Energieproduktion, indem er neue Obergrenzen für deren CO2-Ausstoß verkündet.

Doch wie soll effizient und umweltverträglich Strom aus konventionellen Quellen produziert werden, wenn sich diese Produktion finanziell immer weniger lohnt?

Die Aufspaltung E.ons mag einzelwirtschaftlich klug sein, gesamtwirtschaftlich ist sie zweifelhaft. Denn es ist äußerst fraglich, ob die deutsche Energiewende mit Blick auf internationale Wettbewerbsfähigkeit ein Erfolgsmodell ist. Kein Land macht unsere Energiewende bislang nach ...

E.ons Entscheidung ist auf mittlere Sicht auch keine gute Nachricht für die betroffenen 20 000 Beschäftigten. Es droht Jobabbau. Denn: Seit Beginn des beschleunigten Atomausstiegs 2011 hat E.on schon 11 000 Stellen abgebaut. Dass die Energiewende netto Arbeitsplätze schafft, glaubt nicht mal der Weihnachtsmann.

Michael Hüther Quelle: Petra Dufkova / BILD-Zeitung
Michael Hüther Quelle: Petra Dufkova / BILD-Zeitung

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