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Michael Hüther Quelle: Petra Dufkova / BILD-Zeitung

An die Ukraine-Krise und die Konflikte im Nahen Osten hat man sich gewöhnt. Auch das Chaos, das die neue griechische Regierung inszeniert, scheint niemanden richtig zu erschrecken.

Die Politik tut so, als sei alles gut. Jede Kritik wird brüsk abgewiesen. Da wirkt der Hinweis auf Probleme so, als wollte man die Stimmung versauen. Tatsächlich ist aber Anlass zur Sorge.

Die Politik tut fast nichts, um die Erfolge der Gegenwart in die Zukunft zu tragen. Die Investitionserwartungen der Unternehmen immer noch niedrig.

Die sozialpolitischen Geschenke bleiben nicht ohne bittere Rechnung. Wenn die Konjunktur schwächer wird, werden viele Geringqualifizierte wegen des Mindestlohns ihren Job verlieren. Schon jetzt sieht man Effekte bei Dienstleistern, im Einzelhandel drohen deutliche Jobverluste. Das Gesetz gehört überprüft.

250 000 Ältere nutzen die Rente mit 63, sie fehlen dem Arbeitsmarkt. Der Mangel bei Facharbeitern wird sich weiterverschärfen. Die Reform ist zurückzunehmen.

Die Welt verändert sich gerade dramatisch: China schwächelt, Brasilien stagniert, Indien sucht nach einem neuen Ansatz. Das wird uns als Exportnation besonders treffen.

TTIP – freier Handel zwischen den USA und Europa – ist deshalb eine strategische Absicherung. Hier kann die Regierung Mut für unsere Zukunft beweisen.

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24. Februar 2017

Niederlande „Die Niederländer verdanken ihren Wohlstand auch dem freien Handel“Arrow

Seit jeher unterhalten die Niederlande enge wirtschaftliche Beziehungen zu Deutschland. Die anstehenden Parlamentswahlen werden daran wohl nichts ändern, auch wenn einige niederländische Parteien die EU kritisch sehen, wie Kees van Paridon betont, Professor of Economics an der Erasmus-Universität Rotterdam und derzeit Gastprofessor am Zentrum für Niederlande-Studien an der Universität Münster. mehr auf iwd.de

Daumen rauf, Daumen runter
Gastbeitrag, 14. Februar 2017

Jürgen Matthes in der Münchner Abendzeitung Daumen rauf, Daumen runterArrow

Langsam wird klar, wen der neue US-Präsident mag – und wen nicht. Jürgen Matthes erklärt in einem Gastbeitrag in der Münchner Abendzeitung, wie das den Welthandel umwälzen könnte, wer profitieren würde und welche Rolle Deutschland einnimmt. mehr

13. Februar 2017

M+E-Strukturbericht Markterschließung versus KostensenkungArrow

Die deutsche M+E-­Industrie ist stark globalisiert. Neben den Exporten werden dabei ausländische Produktionsstandorte immer wichtiger. Schon seit Jahren steigen die Direktinvestitionen im Ausland schneller als der inländische Kapitalstock. Arbeitskosten spielen dabei wieder eine größere Rolle. mehr auf iwd.de