"Die Lohnkosten müssen korrigiert werden" Image
Quelle: Pixelio

Dies wird durch vormoderne staatliche Institutionen mit mangelnder Effektivität und Effizienz erschwert. Insofern liegt die Antwort nicht in zusätzlichen EU-Geldern, sondern in der Modernisierung der öffentlichen Verwaltung, einer Öffnung und Deregulierung von Märkten sowie der Korrektur des Preisniveaus und der Löhne. Es führt kein Weg daran vorbei, die Lohnstückkosten zu korrigieren. Dadurch verbessern sich die Wettbewerbsfähigkeit und die Chance, Arbeit und Einkommen in Märkten und ohne Subventionen oder Abschottung zu begründen. Bereits jetzt sieht man an den steigenden Exporten, korrigierender Leistungsbilanz und einer relativen Verbesserung des Preis- und Lohnniveaus, dass die Anpassungsprozesse laufen. Ein Austritt aus der Währungsunion mit der Option der Abwertung muss zum gleichen Ergebnis führen – mit höheren volkswirtschaftlichen Kosten für alle anderen Euro-Staaten.

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IW-Kurzbericht, 13. Februar 2017

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Die Aufwendungen der Arbeitgeber für die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall steigen seit Jahren ungebremst. Durch medizinische Prävention lässt sich aber nur ein kleiner Teil dieser Kosten vermeiden. Denn der Anstieg ist nicht allein auf das Erkrankungsrisiko zurückzuführen, sondern auch auf die günstige Beschäftigungsentwicklung und die steigenden Bruttoentgelte. mehr

Maastricht ebnet Weg zum Euro: Ein Vertrag mit Schwächen
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Heute vor 25 Jahren wurde der Vertrag von Maastricht unterzeichnet. Er war ein Meilenstein auf dem Weg zur EU in ihrer heutigen Form und auch zum Euro. Doch für Partystimmung sorgt das Jubiläum nicht. Ein Gastbeitrag von IW-Ökonom Berthold Busch auf n-tv.de. mehr