Rettet die Banken! Image
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Nach Griechenland, Irland und Portugal steht nun Spanien unter großem Druck. Die Tür zum Finanzmarkt sei zu, kann man in diesen Tagen lesen. Das Land liebäugelt jetzt mit dem Rettungsschirm.

Fakt ist: Spaniens Krise ist im Kern eine Bankenkrise. Die Kapitalmärkte zeigen es: Es würde Spanien komplett überfordern, wenn die großen Banken des Landes zusammenbrechen. Statt also dem Land zu helfen, sollte die EU systemrelevante Banken in Spanien stützen. Das würde die Märkte nachhaltig beruhigen. Dafür wäre es sinnvoll, die Mittel aus dem ESM zu nutzen. Dies wäre zielgerichteter als Staaten zu retten, die dann das Geld an ihre Banken weiterreichen. Analog zum TAR-Programm der USA 2008, würde der ESM bei den Banken, die Hilfe in Anspruch nehmen, automatisch zum Miteigentümer. Somit kann der ESM die Sanierung einer gefährdeten Bank direkt kontrollieren. Außerdem wäre die EZB die Verantwortung für die Stabilität der Finanzmärkte los und könnte sich wieder auf ihre eigentliche Aufgaben kontrollieren.

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Italiens Banken nach Referendum
IW-Nachricht, 5. Dezember 2016

Italien Unsicherheit kann Banken destabilisierenArrow

Die Banca Monte die Pasci di Siena, die drittgrößte Bank Italiens, muss bis zum Ende dieses Jahres einen Großteil ihrer Problemkredite ab- und Eigenkapital aufbauen. Der Ausgang des Referendums macht die Erfüllung dieser EZB-Auflage schwieriger. Andere italienische Banken stehen vor ähnlichen Problemen. mehr

5. Dezember 2016

Referendum „Italien ist ein anderes Kaliber als Griechenland“Arrow

Italien hat sich gegen eine Parlamentsreform entschieden, Ministerpräsident Matteo Renzi ist zurückgetreten. Im Interview spricht Jürgen Matthes, Leiter des Kompetenzfelds Internationale Wirtschaftsordnung und Konjunktur am Institut der deutschen Wirtschaft Köln, über das Wahlergebnis und dessen Folgen. mehr auf iwd.de

Europäische Bankenunion
IW-Nachricht, 8. November 2016

Europäische Bankenunion Noch viele BaustellenArrow

Die europäische Bankenunion soll den Euro krisenfest machen, denn die Währungsunion ist anfällig für einen Teufelskreis aus Banken- und Staatsschuldenkrise. In dieser Woche wurden deren Vertreterinnen vor der Eurogruppe in Brüssel angehört und es zeigt sich, dass noch viel zu tun ist. Dabei sollte die Reduzierung der Staatsschulden und der notleidenden Kredite in den Bankbilanzen höchste Priorität haben. mehr