Wechselkursverschiebung drückt Metallpreise Image
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Damit hat sich die Abschwächung der wichtigsten Industriemetall-Notierungen, in Euro gerechnet, zuletzt beschleunigt. Allerdings wurde in den vergangenen beiden Monaten nur der vorübergehende Preisanstieg um 3,5 Prozent im August ausgeglichen, so dass das Preisniveau nun auf dem Stand vom Juli liegt. Damit ist der seit Anfang 2011 gültige Abwärtstrend noch intakt.

Der jüngste Verlust des IMP-Index ist nahezu ausschließlich auf die Entwicklung der Wechselkurse zurückzuführen, die in den Vormonaten zumeist keinen großen Einfluss gehabt hatten. Im Vergleich zum September ist der Euro zum Dollar im Oktober von 1,334 auf 1,365 Punkte gestiegen. Diese Aufwertung hat Importe tendenziell verbilligt. Ohne diesen Effekt wäre der IMP-Index mit einem Minus von nur 0,2 Prozent nahezu stabil geblieben. Aufgrund der jüngsten Euro-Dollar-Schwäche könnte sich das Bild im November umkehren.

Industriemetallpreis-Index

Januar 1999=100, enthält die Rohstoffe gemäß ihres Anteils an den deutschen Importen

Besonders deutliche Preisrückgänge wurden auf den Edelmetallmärkten verzeichnet. Auf Euro-Basis verloren Gold und Silber zwischen 4 Prozent und 5 Prozent. Seit Jahresbeginn haben beide Metalle über ein Fünftel ihres Wertes eingebüßt. Von einer sicheren Geldanlage kann daher kaum die Rede sein. Doch für die silberverarbeitende Industrie bringt die Abwärtstendenz gegenwärtig Kostenvorteile mit sich.

Eine klare Entlastung der Industrie in Deutschland gibt es aber auch durch den Wertverlust des Indexschwergewichts Eisenerz, dessen Preis zuletzt um 3,3 Prozent zurückging. Seit Jahresbeginn kumulieren sich die Einbußen in Euro auf 14,3 Prozent. Leichte Rückgänge von rund 1 Prozent im Monatsvergleich gab es auch für Kupfer, Blei und Zinn, während die Kurse von Nickel und Zink praktisch konstant blieben. Ein deutlicher Anstieg war auf dem Aluminiummarkt zu beobachten. Trotz der Entlastung durch die Wechselkursverschiebungen ist Aluminium auf Euro-Basis im Oktober fast 1 Prozent teurer gewesen als im Vormonat.

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Industriemetallpreis-Index
Gastbeitrag, 12. Januar 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Rally der Metallpreise macht Verarbeitern zu schaffenArrow

Die Aufwärtsbewegung an den internationalen Metallmärkten hat sich auch zum Ende des vergangenen Jahres hin fortgesetzt. Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) stieg im Dezember um 3,6 Prozent, nachdem er im November bereits um 11,5 Prozent in die Höhe gegangen war, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. mehr

Industriemetallpreis-Index
Gastbeitrag, 14. Dezember 2016

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Industriemetallpreis-Index springt um ein ZehntelArrow

Die Notierungen an den internationalen Metallmärkten sind im November stark gestiegen. Außer Gold und Silber sind alle bedeutenden Metalle deutlich teurer geworden, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. mehr

12. Dezember 2016

M+E-Strukturbericht Das Wissen entscheidetArrow

Humankapital, Forschung und Entwicklung, wissensintensive Tätigkeiten – mit diesen Zutaten erwirtschaften hochentwickelte Länder wie Deutschland ihren Wohlstand. Für die Metall- und Elektro-Industrie sind sie neben handfesten Rohstoffen wie Öl, Metall und Seltenen Erden von besonderer Bedeutung. mehr auf iwd.de