Energieversorgung – Ein Fossil wird sauberer Image
Quelle: Fotolia

Obwohl Wind, Sonne und Wasser als Energiequellen immer wichtiger werden, geht noch nichts ohne die Braunkohle. Nach wie vor ist Braunkohle die wichtigste Energiequelle in Deutschland – sie liefert fast 25% des erzeugten Stroms. Vor allem moderne Kraftwerke können den fossilen Brennstoff effizient, schadstoffarm und kostengünstig in Strom umwandeln. Und aufgrund ihrer höheren Flexibilität können sie einen guten Teil der Schwankungen erneuerbarer Energien ausgleichen und so die Versorgungssicherheit mit Strom erhöhen.

Neben dem Klimaschutz gehört auch die Versorgungssicherheit zu den großen Herausforderungen des Energiesektors. Auch heimische Rohstoffe, wie die Braunkohle, können zur sicheren Versorgung beitragen. Zugegeben: Die Verstromung von Braunkohle setzt Treibhausgase frei. Darum müssen die Kraftwerke modernisiert werden! Moderne Braunkohlekraftwerke erzielen Wirkungsgrade von mindestens 43% und stoßen gut ein Viertel weniger Emissionen aus als alte Kraftwerke. Die Emissionen der fossilen Kraftwerke werden im europäischen Emissionshandel berücksichtigt. Über den Preismechanismus wird sichergestellt, dass die Emissionen an anderer Stelle eingespart werden. Es macht also keinen Sinn, den Ausstoß einzelner Kraftwerke zu problematisieren, solange die europäischen Emissionen insgesamt gedeckelt sind.

Ansprechpartner

8. November 2016

Internationale Klimapolitik Von Kyoto über Paris nach MarrakeschArrow

Vor einem Jahr wurde das Pariser Klimaabkommen als bahnbrechender Erfolg gefeiert. Bis zum 18. November sitzen nun in Marrakesch jene Staaten zusammen, die das Abkommen bereits ratifiziert haben. Sie müssen ihren Worten Taten folgen lassen – keine einfache Aufgabe. mehr auf iwd.de

Ölpreis
IW-Nachricht, 29. September 2016

Ölpreis Ende der KonjunkturspritzeArrow

Die Zeiten billigen Öls sind fürs Erste vorbei: Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die OPEC-Staaten jetzt darauf geeinigt, ihre Produktion zu deckeln. Der Ölpreis stieg sofort sprunghaft an und dürfte in den kommenden Monaten weiter zulegen. Die deutsche Wirtschaft wird die Bremseffekte schnell zu spüren bekommen. mehr

Russland-Sanktionen
IW-Nachricht, 8. September 2016

Russland-Sanktionen Sorgen um die deutsche Wirtschaft sind unbegründetArrow

Die EU hat die Wirtschaftssanktionen gegen Russland verlängert. Zwar ist das Land nach wie vor ein wichtiger Handelspartner für die deutsche Wirtschaft. Doch die fortdauernden Sanktionen dürften ihr nicht schaden. mehr