Stabile Metallpreise im November Image

Im Vormonat lag er noch bei 377,1 Punkten. Damit blieb der Index zum zweiten Mal hintereinander unter der Marke von 400 Punkten. Diese war im Dezember 2010 zum ersten Mal erreicht und erst nach zehn Monaten wieder verlassen worden. Die Turbulenzen an den Finanzmärkten und die Unsicherheiten über die weiteren Entwicklungen spiegeln sich also auch in den Metallpreisen wider.

Billiger geworden ist insbesondere Eisenerz. Hier kam es zu einem Preisrückgang von fast zehn Prozent auf Dollar-Basis, nachdem der Rohstoff im Vormonat schon 15 Prozent an Wert verloren hatte. Damit werden die Kontrakte heute wieder auf dem Kostenniveau aus dem Frühjahr 2010 abgeschlossen. Für die Einkäufer von Eisenerz bringt das eine Erleichterung um ein Viertel gegenüber dem Jahresbeginn. Billiger geworden sind im November auch Nickel, Aluminium und Zinn. Verteuert hat sich hingegen das Indexschwergewicht Kupfer. Hierfür müssen 2,5 Prozent mehr auf den Tisch gelegt werden. Die Preisreduktion um fast 11 Prozent im Vormonat ist damit aber noch lange nicht aufgebraucht.

Im Wert gestiegen sind ebenfalls Gold und Silber, die vermeintlich sicheren Anlagen in wirtschaftlichen Krisenzeiten. Gold hat im Vergleich zum Vormonat 4,4 Prozent und seit Jahresbeginn mehr als 28 Prozent an Wert gewonnen. Damit ist Gold nur noch knapp zwei Prozent von seinem Rekordhoch entfernt. Silber hat sich im Jahresverlauf ähnlich, insgesamt aber etwas moderater entwickelt.

So wie die Konjunktur auf der Kippe steht, ist auch die kurz- und mittelfristige Entwicklung der Metallpreise mit hohen Unsicherheiten verbunden. Eine Abkühlung der Weltkonjunktur würde auch die Kosten für Metalle weiter drücken. Aktuell deuten die Märkte trotz des insgesamt immer noch hohen Preisniveaus aber eher auf einen moderaten Anstieg der Kurse hin.

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Die Aufwärtsbewegung an den internationalen Metallmärkten hat sich auch zum Ende des vergangenen Jahres hin fortgesetzt. Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) stieg im Dezember um 3,6 Prozent, nachdem er im November bereits um 11,5 Prozent in die Höhe gegangen war, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. mehr

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Humankapital, Forschung und Entwicklung, wissensintensive Tätigkeiten – mit diesen Zutaten erwirtschaften hochentwickelte Länder wie Deutschland ihren Wohlstand. Für die Metall- und Elektro-Industrie sind sie neben handfesten Rohstoffen wie Öl, Metall und Seltenen Erden von besonderer Bedeutung. mehr auf iwd.de