Einkommensentwicklung

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Das verfügbare Einkommen hat sich in Westdeutschland allein zwischen 1950 und 1991 preisbereinigt mehr als verfünffacht. Auch nach der deutschen Einheit ging es bergauf – mit einem Zuwachs von 8 Prozent aber entschieden langsamer als in den ersten Nachkriegs-Dekaden. Heute hat jeder Bundesbürger im Schnitt ein jährliches Einkommen von fast 19.000 Euro. Rechnet man noch die Leistungen der Krankenversicherungen, die staatlichen Ausgaben für Kultur und Bildung sowie den Geldwert anderer sozialer Sachleistungen hinzu, kommt man sogar auf einen Betrag von über 22.000 Euro. mehr

Einkommensquellen

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Das Einkommen hat sich nicht nur deutlich erhöht, es sprudelt auch aus anderen Quellen als früher. Nach wie vor den Löwenanteil steuern die Verdienste aus abhängiger Beschäftigung bei. Sie haben allerdings zwischen 1963 und 2003 leicht an Bedeutung verloren und machen jetzt statt 55 Prozent nur noch 52 Prozent der Bruttoeinkommen aus. Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit, die sich 1963 auf mehr als ein Fünftel der Einkommen beliefen, schrumpften auf einen Anteil von 6 Prozent. Spiegelbildlich dazu legten die Einkunftsarten, die nicht unmittelbar an eine Erwerbstätigkeit geknüpft sind – die Transfers und das Vermögenseinkommen – deutlich an Gewicht zu. mehr

Kaufkraft der Nettoverdienste

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Die Kaufkraft der Nettostundenverdienste hat sich im Nachkriegsdeutschland mehr als verfünffacht: Ein Warenkorb, der 1950 noch dem Gegenwert einer vollen Stunde Arbeit entsprach, ist heute bereits nach elf Minuten verdient. Besonders deutlich sind die Kaufkraftgewinne dort, wo viele elektrische oder elektronische Bauteile eingesetzt werden – der technische Fortschritt und der durch die Globalisierung verstärkte Wettbewerb drücken hier besonders auf die Preise. Aber auch bei Lebensmitteln hat es auf lange Sicht meist überdurchschnittlich hohe Kaufkraftgewinne gegeben. mehr