Wie Arbeitslosigkeit entsteht

Wie Arbeitslosigkeit entsteht Arrow

Die Annahme der neoklassischen Theorie ist, dass ein höherer Preis eines Gutes (auch des Gutes Arbeit) zu sinkender Nachfrage führt. Auf der anderen Seite steigt die Angebotsmenge. Wenn also die Beobachtung gemacht wird, dass das Arbeitsangebot größer ist als die Nachfrage nach Arbeitskräften, ist der Preis – im Falle des Gutes Arbeit also die Arbeitskosten – zu hoch. Dabei ist der Lohn eine wichtige, aber keineswegs die einzige Komponente der entscheidenden Größe Arbeitskosten.  mehr

Der Anreiz, Arbeitsplätze zu schaffen

Der Anreiz, Arbeitsplätze zu schaffen Arrow

Angesichts der noch immer hohen Arbeitslosigkeit in Deutschland liegt die Schlussfolgerung nahe, dass die Arbeitskosten sinken müssen. Ein erheblicher Bestandteil der Arbeitskosten sind die Lohnnebenkosten, die rund 70 Prozent des Direktentgeltes erreichen. Mit einer Senkung der Lohnnebenkosten ließen sich zwei Ziele gleichzeitig erreichen: Einerseits können die Arbeitskosten sinken und mehr Arbeitsplätze entstehen. Andererseits steigt das verfügbare Einkommen der Arbeitnehmer. mehr

Arbeitsrecht macht Arbeit teuer

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Die Arbeitskosten bestehen aus mehr Komponenten als nur dem Lohn und den Lohnnebenkosten. Mitunter deutlich schwerer zu quantifizieren sind Kosten, die durch arbeitsrechtliche Bestimmungen entstehen. Dabei breitet sich die Bürokratie immer weiter aus. Mehrere 1.000 Seiten neue Gesetze und Verordnungen werden jedes Jahr im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die Umsetzung all dieser Vorschriften kostet Geld. mehr

Der Anreiz, eine Beschäftigung aufzunehmen

Der Anreiz, eine Beschäftigung aufzunehmen Arrow

Wenn Arbeitslose eine Beschäftigung suchen und ein Angebot erhalten, dann machen sie – bewusst oder unbewusst – eine Rechnung auf: Wenn das Angebot angenommen wird, steht auf der Habenseite künftig ein Erwerbseinkommen. Auf der anderen Seite steht die verloren gegangene arbeitsfreie Zeit sowie die vergebene Chance, eine noch besser bezahlte Tätigkeit zu finden. Es gibt ein ganzes Bündel von Faktoren, die letztlich verhindern, dass Arbeitslose so schnell wie möglich ins Berufsleben zurückkehren. Die beiden wichtigsten sind die Bezugsdauer für das Arbeitslosengeld und Sonderregelungen bei Hartz IV.  mehr

Arbeitslosigkeit – kein unabänderliches Schicksal

Arbeitslosigkeit – kein unabänderliches Schicksal Arrow

Auch wenn die Arbeitslosigkeit in den kommenden Monaten wieder steigen dürfte, so darf nicht vergessen werden, dass in den vergangenen Jahren Erfolge erzielt wurden, die auch über die Krise gerettet werden können. Noch im Jahr 2005 wurde die Grenze von 5 Millionen Arbeitslosen überschritten. Kommentatoren und Politiker fragten sich, wann die 6 Millionen erreicht sein würden und verglichen die Lage mit der Endphase der Weimarer Republik. Seitdem hat sich Vieles verbessert; im Jahresdurchschnitt 2007 waren knapp 3,8 Millionen Menschen ohne Arbeit, im Jahr 2008 rund 3,3 Millionen. mehr