Arbeitslosigkeit jenseits der Dauerkrise

Arbeitslosigkeit jenseits der Dauerkrise Arrow

Im Januar 2006 fiel die Zahl der Arbeitslosen zum ersten Mal seit Mitte 2004 unter den Wert des Vorjahresmonats. Anders als zwei Jahre zuvor handelte es sich nicht um ein Strohfeuer, sondern um eine substantielle, andauernde Erholung. Seitdem ist die Zahl der Arbeitslosen um 2 Millionen auf zuletzt 3 Millionen zurückgegangen. Das Jahr 2008 lässt noch einmal sinkende Arbeitslosenzahlen erwarten, auch wenn der Rückgang nicht mehr so stark sein wird wie 2006/2007. Im Jahresdurchschnitt 2007 sank die Arbeitslosenquote mit 9 Prozent auf das niedrigste Niveau seit 1993. mehr

Arbeitslosenquoten – eine Frage der Definition

Arbeitslosenquoten – eine Frage der Definition Arrow

Die Arbeitslosenquote ist definiert als Anteil der Arbeitslosen an den Erwerbspersonen. Die Erwerbspersonen umfassen alle Personen, die arbeiten wollen – unabhängig davon, ob sie Arbeit haben oder nicht. Die Erwerbspersonen errechnen sich demnach aus den Erwerbstätigen (ohne Soldaten) plus Arbeitslose. Die Schwierigkeit besteht darin, dass Arbeitslose, aber auch Erwerbstätige unterschiedlich definiert und ermittelt werden können. mehr

Erwerbstätigkeit auf Rekordniveau

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Im Herbst 2007 waren in Deutschland zum ersten Male überhaupt mehr als 40 Millionen Menschen erwerbstätig. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich ein beachtlicher Zuwachs von 670.000 Jobs oder um 1,7 Prozent. Eine derartige Steigerung hat es zuletzt im New-Economy-Boom im Jahre 2000 gegeben. Dass die Erwerbstätigkeit Rekordhöhen erreicht hat, lag allerdings nicht nur an der Dynamik des Aufschwungs. mehr

Fachkräfte sind weiter knapp

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Ein allgemeiner Arbeitskräftemangel droht angesichts von immer noch 3 Millionen Arbeitslosen zunächst nicht, auch wenn von insgesamt rund eine Million unbesetzten Arbeitsplätzen ausgegangen werden muss. In ihrer Statistik wies die Bundesagentur für Arbeit für den November 2008 rund 539.000 gemeldete offene Stellen aus. Viele Betriebe suchen neue Mitarbeiter z.B. über Zeitungsannoncen, Aushänge, Headhunter, das Internet etc. – oder sie nutzen persönliche Kontakte zur Akquise. Diese Stellenangebote tauchen in der Statistik der Bundesagentur nicht auf. mehr

Wer von der Arbeitsmarkterholung profitiert hat

Wer von der Arbeitsmarkterholung profitiert hat Arrow

Kennzeichnend für die Arbeitsmarktentwicklung der vergangenen Jahrzehnte war die schwierige Lage der sogenannten Problemgruppen: Jüngere, Ältere und Geringqualifizierte wurden immer häufiger arbeitslos. Daran konnten auch zahlreiche teure Arbeitsmarktprogramme nichts ändern. Zumindest für einen Teil der Problemgruppen hat sich dieses Muster im letzten Aufschwung nicht fortgesetzt. mehr

Die Qualität der neuen Jobs

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Die Erwerbstätigkeit legte von November 2005 bis November 2008 über 1,5 Millionen Personen zu. Trotz dieses unbestreitbaren Fortschritts werden mitunter Zweifel geäußert, ob es sich bei dem Zuwachs an Beschäftigung um gewünschte Formen der Erwerbstätigkeit handele. So wird befürchtet, dass ein Großteil der neuen Jobs atypisch, prekär und nicht existenzsichernd sei, während „reguläre“ Beschäftigung weiterhin abgebaut würde. Eine genauere Betrachtung zeigt jedoch, dass die Befürchtungen unbegründet sind. mehr