18. Juni 2015

Vermögen

Mein Haus, mein Geld, meine Versicherung

In der Regel gilt: Die Einkommensstarken sind auch die Vermögenden, denn Vermögen speist sich überwiegend aus gespartem Einkommen.

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Quelle: matze_ott Fotolia

Dass es bei den Vermögen in Deutschland große Unterschiede gibt, versteht sich wohl von selbst. Natürlich gibt es Superreiche, die Milliarden auf dem Konto haben, und natürlich gibt es Menschen, die gar nichts besitzen. Doch lässt man diese beiden Extreme beiseite und schaut sich die größte Gruppe an, also jene rund 50 Prozent, die zwischen 80 und 150 Prozent des Medianeinkommens verdienen, dann haben diese Bundesbürger im Schnitt ein Nettovermögen von knapp 72.000 Euro. Es besteht vor allem aus selbstgenutzten Immobilien, Geldvermögen und Versicherungen.

Nicht nur Immobilien

Durchschnittsbruttovermögen für Personen ab 17 Jahren in Euro im Jahr 2012

Stand: 2012; Einkommensgruppen auf Basis bedarfsgewichteter Pro-Kopf-Nettoeinkommen des Jahres 2011; Einkommensarme Schicht: weniger als 60 Prozent des Medianeinkommens, Einkommensschwache Mitte: 60 bis 80 Prozent des Medianeinkommens, Mitte im engen Sinn: 80 bis 150 Prozent des Medianeinkommens, Einkommensstarke Mitte: 150 bis 250 Prozent des Medianeinkommens, Einkommensreiche Schicht: mehr als 250 Prozent des Medianeinkommens; Median: mittlerer Wert, der die Bevölkerung in eine Hälfte mit höheren und eine Hälfte mit kleineren Einkommen teilt; Quelle: Sozio-oekonomisches Panel

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