Energie und Rohstoffe
Deutschland setzt wie kein anderes Land auf erneuerbare Energien. In der Stromerzeugung, aber auch im Wärme- und Verkehrssektor deckt die Energie etwa aus Biomasse und Wind bereits einen großen Teil des Bedarfs. Erneuerbare Energien helfen nicht nur dem Klima und verringern die Abhängigkeit von fossilen Energien. Herstellung und Betrieb der Anlagen sind zudem ein gutes Geschäft für deutsche Firmen. Dennoch kann Deutschland vorerst nicht auf fossile Brennstoffe verzichten. Als Übergangstechnologie leistet auch die Kernenergie einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung.
Themen
Die fossilen Energieträger Öl, Gas und Kohle stammen zu mehr als 70 Prozent aus dem Ausland. Darüber hinaus importiert die deutsche Wirtschaft viele für die Produktion wichtige Metalle. Der Geschäftserfolg der Industrie hängt also auch von den Metallpreisen ab, die sich im vergangenen Jahrzehnt mehr als vervierfacht haben. Das zeigt der Industriemetallpreis-Index des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Darin sind Rohstoffe wie Kupfer, Aluminium, Eisenerz und Gold entsprechend ihres Anteils an den deutschen Importen gewichtet. Die Teuerung von Metallen und fossilen Energieträgern zwingt die Unternehmen dazu, sparsamer mit diesen Rohstoffen umzugehen, etwa indem sie einmal verwendete Materialien wiederverwerten und sparsamere Maschinen einsetzen.
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IW-Nachrichten 16. März 2011
Atomausstieg: Ein Konzept mit Wenn und Aber
Die Kernenergie liefert rund 22 Prozent des deutschen Stroms. Einen Königsweg zu einer atomfreien Energieversorgung gibt es nicht – und einen günstigen erst recht nicht. mehr
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iwd 12. Mai 2011
Energie: Die Zukunft ist bunt
Atomkraft ist Vergangenheit, erneuerbare Energien sind die Zukunft, heißt es unisono in allen politischen Lagern. Doch ganz so einfach ist es nicht. Fossile Energieträger werden noch lange eine Rolle spielen. So lagert etwa für die nächsten 1.000 Jahre genug Kohle unter der Erde. mehr
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iwd 30. Juni 2011
Atomkraft: Krümmel aus, Kosten ein
Der von der Bundesregierung verordnete Ausstieg aus der Kernenergie bis spätestens 2022 hat seinen Preis: Je nachdem, ob die fehlenden Strommengen durch Kohle oder Gas ersetzt und in alten oder neuen Kraftwerken erzeugt werden, kostet die Energiewende zwischen 35 und 74 Milliarden Euro. Ein Ersatz der Kernkraft durch Sonnen- und Windenergie wäre zwar wünschenswert, aber auch noch teurer – und kurzfristig gar nicht möglich. mehr
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Veranstaltungen 27. Juni 2011
Pressekonferenz: Energiewende und Klimaschutz
Folgen für den Industriestandort Deutschland mehr
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Pressemitteilung 27. Juni 2011
Kernenergie: Ausstieg kostet Milliarden
Der in deutschen Atommeilern produzierte Strom muss bis spätestens 2022 komplett aus anderen Energieträgern gewonnen werden, denn dann soll auch das letzte Kernkraftwerk vom Netz gehen. Je nachdem, ob die fehlenden Strommengen durch Kohle oder Gas ersetzt und in alten oder neuen Kraftwerken erzeugt werden, kostet der Atomausstieg zwischen 35 und 74 Milliarden Euro, im Mittel also 55 Milliarden Euro. mehr
Projekt
Konjunkturprogramme und Erneuerbare Energien
Das Projekt untersucht die klimapolitische Wirkung von Konjunkturprogrammen. mehr
