Staat und Gesellschaft
Die gestiegene Lebenserwartung und die geringe Geburtenrate lassen unsere Gesellschaft altern und schrumpfen. Der demografische Wandel lässt sich zwar nicht mehr stoppen, aber mit einer geeigneten Familienpolitik zumindest verlangsamen. Obwohl der Staat Familien mit etlichen Milliarden Euro jährlich unterstützt, erblicken relativ gesehen deutlich weniger Kinder das Licht der Welt als in anderen Ländern. Gerade gut ausgebildete Frauen mit interessanten Jobs verzichten häufig auf Nachwuchs, weil sich Familie und Beruf nur schwer miteinander verbinden lassen. Mit einem besseren Angebot an Krippen, Kindergärten und Schulen könnten sich mehr Paare ihren Kinderwunsch erfüllen, ohne mehrere Jahre aus dem Berufsleben ausscheiden zu müssen.
Themen
Zuwanderer in Deutschland bekommen zwar relativ viele Kinder und bremsen somit die Schrumpfung der Bevölkerung. Doch überdurchschnittlich viele Migranten verfügen nur über ein geringes Bildungsniveau und haben wenig Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Es gilt daher, die politischen und gesellschaftlichen Anstrengungen auf eine bessere Integration zu richten. Wenn Zuwanderer gut ausgebildet sind, haben auch die Einheimischen etwas davon.
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Kolumnen 17. März 2011
Karen Horn in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: Diesseits von Angebot und Nachfrage
Die Marktwirtschaft ist nötig, sinnvoll und wünschenswert, weil sie effizient ist und weil sie befreit – aber moralisch ist sie ein Krüppel. Mit diesem Urteil macht Wilhelm Röpke, der große Kulturpessimist unter den Ordoliberalen, eine überzogene Front auf zwischen der Wirtschaft und der Moral. mehr
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Pressemitteilung 26. April 2012
10. Max-Weber-Preis: Beiträge zur Wirtschaftsethik ausgezeichnet
Maud H. Schmiedeknecht, Thomas Retzmann und Tilman Grammes sind die diesjährigen Preisträger des Max-Weber-Preises für Wirtschaftsethik, den das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) am Donnerstag im Rahmen eines Festakts in Berlin verliehen hat. mehr
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Wirtschaft und Ethik 3. April 2012
Unternehmensverantwortung: Max-Weber-Preis 2012
Der Max-Weber-Preis feiert sein 20-jähriges Jubiläum. Zum zehnten Mal wird in diesem Frühjahr das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) gemeinsam mit dem Kuratorium, bestehend aus Prof. Dr. Michael Hüther, Prof. Dr. Ingo Pies sowie Prof. Dr. habil. Josef Wieland, und in Zusammenarbeit mit dem Stifter Herrn Klaus Tesch herausragende Beiträge auf dem Gebiet der Wirtschaftsethik mit dem Max-Weber-Preis auszeichnen. mehr
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Wirtschaft und Ethik 3. April 2012
Lügen und Täuschungen: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht…
… und wenn er auch die Wahrheit spricht.“ Aber: Schon vierjährige Kinder sagen nicht unbedingt die Wahrheit. Die teure Vase wurde vom Hund herunter-gestoßen und der selbstgenähte, altmodische Pullover von Oma wird erfreut entgegengenommen. Letzteres mag auf ein sehr artiges Kind hinweisen, das Großmutters Gefühle nicht verletzen möchte. Es verhält sich jedoch genauso unehrlich wie jemand, der nicht gelogen, sondern „nur nicht die ganze Wahrheit gesagt hat“. Denn wesentlich für die Definition von Lügen und Täuschungen ist die Intention, jemanden davon überzeugen zu wollen, dass etwas wahr ist, obwohl man weiß, dass es nicht der (ganzen) Wahrheit entspricht. mehr
