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Arbeitsmarkt Quelle: djama - Fotolia

Trotz dieser Erfolge gibt es auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor Handlungsbedarf. Der demografische Wandel wird den Finanzbedarf der Sozialsysteme und damit die Last auf den Schultern der arbeitenden Bevölkerung weiter erhöhen. Eine höhere Erwerbsbeteiligung könnte die Folgen der demografischen Entwicklung für den Arbeitsmarkt mildern. Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit ist ein vielversprechender Ansatz ebenso wie die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Erleichterung der Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte.

Auch Geringqualifizierte stehen nach wie vor zu selten im Arbeitsleben. Die hohen Arbeitskosten in Deutschland verleiten Firmen dazu, Arbeiter durch Maschinen zu ersetzen und die Produktion ins kostengünstigere Ausland zu verlagern. Die Globalisierung hat das Angebot an einfacher Arbeit drastisch vergrößert und die heimischen Löhne unter Druck gesetzt. Oftmals ist der Nettolohn zu gering, um Geringqualifizierte zur Arbeitsaufnahme zu motivieren. Deshalb sollte der Staat geringe Einkommen bezuschussen. Damit wird die Teilhabe von mehr Menschen mit geringer Bildung am Erwerbsleben ermöglicht.

Risikogruppen haben es schwer
iwd, Nr. 46 vom 13. November 2014

Arbeitsmarkt Lock Risikogruppen haben es schwerArrow

Die Beschäftigung in Deutschland legt weiterhin kräftig zu. Damit auch Risikogruppen wie Langzeitarbeitslose und Geringqualifizierte davon profitieren, brauchen sie Jobs mit einer entsprechenden Entlohnung und besonderen Beschäftigungsformen. Doch gerade diese Einstiege in den Arbeitsmarkt werden von der Bundesregierung zunehmend verbaut. mehr

IW policy papers
IW policy papers, Nr. 15 vom 12. November 2014

Holger Schäfer / Jörg Schmidt Einstieg in ArbeitArrow

Die Rolle der Arbeitsmarktregulierung mehr

Aufstocker
IW-Nachrichten, 8. Mai 2013

Aufstocker Weniger, nicht mehrArrow

Weil der Lohn nicht reicht, seien immer mehr Beschäftigte auf aufstockende Leistungen aus dem Arbeitslosengeld II angewiesen – das titelt die „Süddeutsche Zeitung“. Doch diese Behauptung trifft nicht zu: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Aufstocker ist im Trend rückläufig. mehr