Der Einfluss der Familie auf die Gesundheit und Bildungslaufbahn von Kindern
Der Grundstein für einen hohen Humankapitalstand in Form von Bildung und Gesundheit wird bereits in der Kindheit gelegt. Bildungschancen und Gesundheitszustand hängen stark von den familiären Lebensverhältnissen ab. Dazu zählen das Einkommen, teilweise der Bildungsstand der Eltern und auch das Gesundheitsverhalten in der Familie. Psychische Auffälligkeiten, Rauchen und ein hoher Fernsehkonsum beeinträchtigen nicht nur den subjektiven Gesundheitszustand des Kindes, sondern senken auch die Wahrscheinlichkeit, dass es später einmal ein Gymnasium besucht. Ferner bestehen enge Wechselwirkungen zwischen der Gesundheit und der Bildung der Kinder. Gesunde Kinder lernen schneller. Dagegen entwickelt sich der Nachwuchs, der im Kleinkindalter an chronischen Erkrankungen wie Anämie oder Epilepsie leidet, langsamer und hat dadurch schlechtere Chancen, später das Gymnasium zu besuchen. Der umgekehrte Zusammenhang gilt aber ebenso. Gebildetere Kinder leben gesünder. So rauchen Jugendliche, die die Hauptschule besuchen, häufiger als Schüler in den anderen Schulformen. Dies gilt selbst nach Berücksichtigung des Rauchverhaltens der Eltern.
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Pressemitteilung 15. September 2011
Bildungsgerechtigkeit: Nachwuchs wird stärker gefördert
Das Bildungssystem in Deutschland ist in den vergangenen Jahren gerechter geworden – etwa dadurch, dass Kinder aus Migrantenfamilien stärker gefördert werden. So hatten 2009 von den 15-jährigen Migrantenkindern, die zu Hause kein Deutsch sprechen, 71 Prozent länger als ein Jahr den Kindergarten besucht. Sechs Jahre zuvor hatte dieser Anteil erst bei 59 Prozent gelegen. mehr
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Interviews 22. September 2010
Hans-Peter Klös in der Frankfurter Rundschau: "Die Weichen zum Erfolg werden früh gestellt"
Hans-Peter Klös, Leiter des Wissenschaftsbereichs Bildungspolitik und Arbeitsmarktpolitik im Institut der deutschen Wirtschaft Köln, plädiert dafür, mehr Geld in die frühkindliche Entwicklung und gute Ganztagsangebote zu investieren. mehr
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iwd 27. Oktober 2011
Bildungsausgaben: Zu Unrecht getadelt
Nach Ansicht der OECD gibt Deutschland viel zu wenig Geld für Bildung aus. Dabei schneidet die Bundesrepublik, wenn man die Ausgaben je Schüler betrachtet, eigentlich ganz gut ab. mehr
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IW-Nachrichten 13. September 2011
OECD-Bildungsbericht: Klug auch ohne Uni
Zu wenig Akademiker, Meister, Techniker – der OECD-Bildungsbericht beklagt wieder einmal die zu geringe Hochqualifiziertenquote in Deutschland und übersieht einmal mehr eine deutsche Besonderheit. mehr
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IW-Analysen 5. September 2011
Christina Anger / Christiane Konegen-Grenier / Sebastian Lotz / Axel Plünnecke: Bildungsgerechtigkeit in Deutschland
Gerechtigkeitskonzepte, empirische Fakten und politische Handlungsempfehlungen mehr
Ansprechpartner
IW-Trends - Nr. 3 vom 4. August 2009
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