Rohstoffboom und deutsche Warenexporte
Die deutsche Industrie sah sich bis Mitte 2008 einem erheblichen Kostendruck ausgesetzt, der durch steigende Preise für Rohstoffe ausgelöst war. Besonders die stark gestiegenen Energiepreise mit einem Ölpreisniveau von bis zu 150 Dollar je Barrel sorgten für erhebliche Belastungen. Gleichzeitig wurde eine immer höhere Nachfrage auseinigen Rohstoffländern beobachtet, die sich für viele Unternehmen in positiven Geschäftsverläufen niederschlug. Beleuchtet man jedoch die Entwicklung der deutschen Warenexporte in die Länder mit der größten Rohstoffproduktion, lässt sich kein zusätzlicher Effekt des Rohstoffbooms im Zeitraum 2004 bis 2007 beobachten. Gleichwohl war das Wachstum der Exporte Deutschlands in die Länder, deren Exporte im Wesentlichen aus Rohstoffen bestehen, deutlich stärker. Zudem ist die Branchenentwicklung sehr unterschiedlich. Einzelne Bereiche der M+E-Industrie konnten stärker von den Importen der Rohstoffländer profitieren als andere Branchen.
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Themen
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iwd 3. Mai 2012
Erdgas: Neue Pipelines in Planung
In ganz Europa ist Erdgas in den vergangenen Jahrzehnten zu einer der wichtigsten Energiequellen geworden. Doch auch wenn sich die EU-Staaten teilweise noch selbst versorgen können - ein großer und wachsender Teil des Gases muss importiert werden, vor allem aus Russland. mehr
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Pressemitteilung 23. März 2009
Exporte: Kein Nachfrageschub durch Ölländer
Die deutsche Exportwirtschaft hat in den vergangenen vier Jahren kaum von den höheren Einnahmen der rohstoffreichen Länder profitiert. Die deutschen Warenausfuhren in die Rohstoffländer stiegen seit Beginn der Preishöhenflüge im Jahr 2004 bis 2007 um jahresdurchschnittlich 10,4 Prozent. mehr
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iwd 17. Mai 2012
Außenhandel: Exporte schreiben Erfolgsstory
Der Exportsektor hat der deutschen Wirtschaft in den vergangenen Jahren immer wieder starke Impulse gegeben. Zugleich ist die Bundesrepublik aber auch ein wichtiger Abnehmer ausländischer Waren. mehr
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Interviews 4. Mai 2012
Hubertus Bardt im Deutschlandfunk: "Back-up-Kraftwerke" für Versorgungssicherheit vergüten
Hubertus Bardt vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln sagt im Interview mit dem Deutschlandfunk, dass Kraftwerke, die nur für die Stromsicherung bereitstünden und wenige Stunden im Jahr laufen würden, sich nicht finanzieren könnten. Diese sollten daher extra vergütet werden. mehr
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iwd 16. Februar 2012
Emissionshandel: Alles im Schlot
Weil CO2-Verschmutzungszertifikate derzeit wenig kosten, plädieren einige Politiker bereits für eine Preisuntergrenze. Doch die ist gar nicht nötig. Denn der Zertifikatepreis hat keinen Einfluss auf die festgelegte Emissionsmenge. mehr
Ansprechpartner
IW-Trends - Nr. 2 vom 1. Juni 2009
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- Vera Erdmann / Oliver Koppel, Juni 2009 Beschäftigungsperspektiven älterer Ingenieure in deutschen Industrieunternehmen
