Der IW-Integrationsmonitor
Zugewanderten Personen fällt es insgesamt weiterhin schwerer als der einheimischen Bevölkerung, sich erfolgreich in Bildungsprozesse, in den Arbeitsmarkt und in ökonomisch relevante Bereiche des gesellschaftlichen Lebens zu integrieren. Der IWIntegrationsmonitor erfasst und bewertet mithilfe von 21 Indikatoren den Stand der ökonomischen Integration ausländischer Bevölkerung in den einzelnen westdeutschen Bundesländern und in Ostdeutschland. Es existiert kein erkennbarer systematischer Zusammenhang zwischen der Größe des Anteils der ausländischen Bevölkerung in einem Bundesland und deren Integrationsaussichten. Das Saarland, Nordrhein- Westfalen, Schleswig-Holstein und Hamburg bieten Zuwanderern relativ große Bildungschancen. Die Arbeitsmarktperspektiven sind in Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden- Württemberg, Bayern sowie den Stadtstaaten Bremen und Hamburg verhältnismäßig günstig. Die Integration in ökonomisch relevante Bereiche des Sozialen ist in Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg vergleichsweise weit vorangeschritten. Die fünf ostdeutschen Bundesländer liegen ebenso wie Niedersachsen in allen drei Handlungsfeldern unterhalb des Länderdurchschnitts. Für Berlin trifft dies auf die Bildung und den Arbeitsmarkt zu.
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Themen
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IW-Nachrichten 31. Januar 2012
Integrationsgipfel: Hohe Ziele
Der fünfte Integrationsgipfel im Kanzleramt hat den sogenannten Nationalen Aktionsplan Integration verabschiedet. Sein Inhalt: Menschen mit Migrationshintergrund sollen bessere Bildungs- und Jobchancen bekommen. mehr
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iwd 6. Oktober 2011
Migranten: Heimat durch Heirat
Fürst Albert II. von Monaco und Charlene Wittstock, Joschka Fischer und Minu Barati, Fußballnationalspieler Sami Khedira und Model Lena Gehrke – sie alle leben in binationalen Partnerschaften. Für Promis mag das keine Rolle spielen, für viele Migranten hat eine solche Verbindung aber viele Vorteile, unter anderem auf dem Arbeitsmarkt. mehr
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iwd 26. Januar 2011
Integration: Besseres Deutsch bringt Wachstum
Der Bildungsstand der in Deutschland lebenden jugendlichen Migranten hat sich seit Anfang des Jahrzehnts verbessert. Holen die Migranten weiter auf, kann langfristig das Wachstumspotenzial in Deutschland erhöht werden. mehr
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Pressemitteilung 24. Januar 2011
Integration: Förderung zeigt erste Erfolge
Der Bildungsstand der in Deutschland lebenden jugendlichen Migranten hat sich seit dem Jahr 2000 verbessert. So haben diese Schüler im internationalen PISA-Vergleich 2009 bei der Lesekompetenz im Schnitt 455 Punkte erzielt – das waren 32 mehr als neun Jahre zuvor und in etwa so viele wie im OECD-Durchschnitt. Damit schließen die jungen Zuwanderer in Deutschland auch langsam zu ihren einheimischen Mitschülern auf. mehr
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IW-Analysen 28. November 2010
Christina Anger / Vera Erdmann / Axel Plünnecke / Ilona Riesen: Integrationsrenditen
Ansprechpartner
IW-Trends - Nr. 1 vom 28. Februar 2009
Weitere Artikel dieser Ausgabe
- Hagen Lesch Erfassung und Entwicklung von Streiks in OECD-Ländern
- Klaus-Heiner Röhl Strukturelle Konvergenz der ostdeutschen Wirtschaft
- Markus Demary / Michael Voigtländer Inflationsschutz von Immobilien – Direktanlagen und Aktien im Vergleich
- Werner Lenske / Dirk Werner Umfang, Kosten und Trends der betrieblichen Weiterbildung – Ergebnisse der IW-Weiterbildungserhebung 2008
- Christoph Schröder Umverteilung und Einkommensarmut in Deutschland
- Jochen Pimpertz / Holger Schäfer Was kostet der vorzeitige Ausstieg aus dem Erwerbsleben?
