Transferbedarf in einer prämienfinanzierten Gesetzlichen Krankenversicherung
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Die Gesetzliche Krankenversicherung wird im Jahr 2010 mit 15,7 Milliarden Euro aus Steuermitteln subventioniert. Dadurch sinkt der Beitragssatz nicht nur für einkommensschwache, sondern auch für leistungsfähige Mitglieder von 16,5 auf 14,9 Prozent. Statt die Steuerzahlungen pauschal einzusetzen, sollte der Staat sie bedarfsgerecht verteilen, um den Wechsel von der Beitrags- auf die Prämienfinanzierung sozial abzufedern. Werden sämtliche Ausgaben über eine monatliche Prämie von 250 Euro je Erwachsenen finanziert, muss der Steuerzahler statt der aktuell 15,7 Milliarden Euro zwischen 16,3 und 11,2 Milliarden Euro aufwenden, um unzumutbare Belastungen zu kompensieren. Unerwünschte Mitnahmeeffekte, die im Status quo auftreten, lassen sich dabei vollständig vermeiden. Wird dagegen nur ein Teil des bisherigen Arbeitnehmerbeitrags in eine Prämie gewandelt, sinkt zwar die Nettobelastung für den Staat bis auf unter 7 Milliarden Euro. Die Fehlverteilungen bleiben aber bestehen.
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Gutachten 2. Dezember 2010
Nicole Horschel / Jochen Pimpertz: Beitragssatz, Gesundheitsprämie und Transferbedarf
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Pressemitteilung 28. Juni 2010
Gesundheitsprämie: Effizient, sozial ausgewogen und kostensenkend
Mit der Einführung einer Gesundheitsprämie würde der Bund um rund 4,5 Milliarden Euro gegenüber dem Status quo entlastet, wie Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigen. Um die derzeitigen Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung zu decken, müsste die Gesundheitsprämie monatlich 250 Euro pro Kopf betragen. mehr
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iwd 28. Oktober 2009
Gesetzliche Krankenversicherung: Die Krankenkassen sterben
In den vergangenen 20 Jahren sind mehr als 1.000 gesetzliche Krankenkassen vom Markt verschwunden. Richtig eingesetzt hat die Konzentrationsbewegung aber erst vor der Einführung der freien Kassenwahl Ende 1996. mehr
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Interviews 16. April 2012
Michael Hüther im Deutschlandfunk: Krankenkassen-Überschüsse sollten nicht im Fonds verbleiben
Neun Milliarden Euro haben die Krankenkassen auf der hohen Kante. Hier fehle ein Mechanismus, der dafür sorgt, dass Überschüsse an die Beitragszahler zurückgehen, sagt Michael Hüther. Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln hält eine analoge Regelung zur Rentenversicherung für klug. mehr
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IW-Trends - Nr. 2 vom 21. April 2010
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- Jochen Pimpertz Ausgabentreiber in der Gesetzlichen Krankenversicherung
- Christina Anger / Axel Plünnecke Droht durch den künftigen Akademikermangel eine Abnahme der Konvergenzchancen Ostdeutschlands?
