Droht durch den künftigen Akademikermangel eine Abnahme der Konvergenzchancen Ostdeutschlands?
Das Angebot an Akademikern hat eine große Bedeutung für die regionalen Wachstumsperspektiven in Deutschland. Aufgrund des demografischen Wandels wird in den kommenden 15 Jahren mit einer deutlichen Zunahme des demografischen Ersatzbedarfs an Akademikern gerechnet.
Themen
Die zu erwartende Anzahl an Hochschulabsolventen dürfte deshalb nicht ausreichen, den durch Wachstumsprozesse entstehenden Expansionsbedarf an Akademikern zu decken. Eine Szenariorechnung zeigt, dass ohne Wanderungsbewegungen nach dem Studium die neuen Länder von den demografisch bedingten Engpässen besonders belastet werden. So werden in den neuen Ländern im Zeitraum 2015 bis 2019 rund acht von zehn und im Zeitraum 2020 bis 2024 rund neun von zehn Hochschulabsolventen benötigt, um allein die aus dem Erwerbsleben ausscheidenden Akademiker zu ersetzen. In den alten Ländern sind hierfür lediglich maximal zwei von drei Hochschulabsolventen nötig, sodass dort bessere Expansionsbedingungen für die Unternehmen bestehen.
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Pressemitteilung 15. Juni 2010
Akademikermangel: Ab 2020 wird es im Osten eng
In den kommenden 15 Jahren werden in Deutschland annähernd 4 Millionen Hochschulabsolventen gebraucht. Dies ist das Ergebnis von Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), das dabei sowohl die Auswirkungen der demografischen Entwicklung durch die Verrentung älterer Jahrgänge als auch strukturelle Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt berücksichtigt hat. mehr
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Newsletter (in Englisch) 29. Dezember 2011
Private investment in tertiary education: Almost Two-Third Directly Support Students
In cooperation with the Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, an innovation agency of the German economy, the Cologne Institute for Economic Research (IW Köln) has estimated that medium-sized and large German companies in 2009 invested a total of 2.2 billion euro in tertiary education. mehr
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IW-Nachrichten 18. Januar 2011
Akademische Bildung: Engagement wächst
Rund 2,2 Milliarden Euro investierten Unternehmen in Deutschland im Jahr 2009 in die akademische Bildung. Künftig soll das Engagement für Stipendien, Stiftungsprofessuren, studentische Praktika, duale Studiengänge und Sach- und Finanzspenden an Hochschulen noch wachsen, wie eine gemeinsame Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft zeigt. mehr
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Veranstaltungen 16. Juni 2010
Round-Table-Konferenz: Hochschule öffne Dich! Wie decken wir den Fachkräftebedarf der Zukunft?
Ansprechpartner
IW-Trends - Nr. 2 vom 21. April 2010
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