Sprungbrett oder Sackgasse? – Entwicklung und Strukturen von flexiblen Erwerbsformen in Deutschland
Die Struktur der Erwerbsformen auf dem deutschen Arbeitsmarkt unterliegt einem stetigen Wandel. Der zentrale Trend dieses Wandels besteht in der zunehmenden Bedeutung flexibler sogenannter „atypischer“ Beschäftigungsverhältnisse bei gleichzeitigem Bedeutungsverlust des „Normalarbeitsverhältnisses“. Dabei wird häufig die These vertreten, dass die Arbeitsmarktreformen der letzten Jahre diesen Trend noch einmal verstärkt haben.
Themen
Die Auswertung von Daten des sozio-oekonomischen Panels zeigt, dass die Bedeutung flexibler Erwerbsformen vor allem relativ zunimmt und es sich bei diesen überwiegend um zusätzliche Beschäftigung handelt. Auf individueller Ebene dienen sie als Sprungbrett. Dies gilt gleichermaßen für den Schritt aus der Arbeitslosigkeit oder Inaktivität in eine Beschäftigung wie für den Wechsel aus einer flexiblen Erwerbsform auf einen unbefristeten Vollzeitarbeitsplatz. Von der Sprungbrettfunktion profitieren vor allem geringproduktive Arbeitnehmer. Sie machen einen großen Teil der Arbeitnehmer in flexiblen Beschäftigungsverhältnissen aus. Anzeichen von Prekarität zeigen sich allerdings nur bei einem Teil der Beschäftigten in den flexiblen Erwerbsformen. Während die Abschläge vom Stundenlohn bei unbefristet Teilzeitbeschäftigten mit 5 Prozent eher gering sind, weisen unbefristet geringfügig Beschäftigte einen Stundenlohnabstand von rund 17 Prozent auf.
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iwd 11. November 2009
Arbeitsvolumen: Der jüngste Zuwachs ist dahin
Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden ist deutlich niedriger als zu Zeiten der Wiedervereinigung. Auf die Beschäftigung hatte das jedoch keinen großen Einfluss. Auch zuletzt konnte dank Kurzarbeit die Zahl der Jobs praktisch gehalten werden – nachdem das Arbeitsvolumen im Aufschwung zuvor noch gestiegen war. mehr
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Argumente zu Unternehmensfragen 3. November 2011
Arbeitszufriedenheit: Die meisten haben Spaß an der Arbeit
Wie zufrieden sind die Deutschen mit ihrer Arbeit? Trifft die Behauptung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) zu, dass ein Drittel der Arbeitnehmer in „schlechter Arbeit“ und nur 15 Prozent in „guter Arbeit“ tätig sind? Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat nachgerechnet und kommt zu ganz anderen Ergebnissen: Die meisten Arbeitnehmer sind zufrieden. An diesem Befund hat sich in den vergangenen Jahren auch kaum etwas geändert. mehr
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iwd 29. Juli 2010
Einkommen: Mehr Menschen berufstätig
Ungeachtet der aktuellen Wirtschaftskrise zeigt sich der deutsche Arbeitsmarkt in aufstrebender Form: Von 1998 bis 2008 ist nicht nur die Zahl der Erwerbstätigen um fast 2,4 Millionen gestiegen. mehr
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iwd 22. April 2010
Intern: Neues Modell verschafft Durchblick
Wer hat beim Einkommen die Nase vorn: Beamten- oder Arbeitnehmerhaushalte? Oder: Welche Bevölkerungsschichten schultern die höchsten Einkommenssteuer- und Beitragslasten? Um solche Fragen zu beantworten, braucht man Daten, die über die Arbeits- und Transfereinkommen der Haushalte und deren Zahlungen an den Fiskus beziehungsweise die Sozialversicherungen sehr detailliert Auskunft geben. mehr
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iwd 8. April 2010
Beschäftigung: Der kranke Mann war einmal
Der Arbeitsmarkt hat sich in Deutschland zuletzt weit weniger dramatisch entwickelt als in anderen Ländern. So sind in Irland, Spanien, den USA oder in Großbritannien der Krise deutlich mehr Arbeitsplätze zum Opfer gefallen als hierzulande – obwohl die Wirtschaftsleistung andernorts weniger stark eingebrochen ist als zwischen Flensburg und Ravensburg. mehr
Ansprechpartner
IW-Trends - Nr. 1 vom 26. Januar 2010
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- Hagen Lesch Lohnpolitik 2000 bis 2009 – Ein informelles Bündnis für Arbeit
