Während der letzten 20 Jahre ist der Büroleerstand zu einem sichtbaren Problem in vielen deutschen Städten geworden. Lag die durchschnittliche Leerstandsrate in den größten 125 Städten im Jahr 1990 noch bei 1 Prozent, waren es 2010 knapp 7,5 Prozent. In den sieben großen Metropolen lag sie sogar bei über 10 Prozent. Den steigenden Leerständen stehen dabei Fertigstellungen neuer Büroflächen gegenüber, weshalb der Leerstand selbst bei steigender Nachfrage nicht abgebaut wird. Problematisch ist diese Entwicklung, weil Leerstand negative Folgewirkungen für die umliegenden Gebäude haben kann und einer effizienten Flächennutzung entgegensteht, zum Beispiel für Wohnzwecke. Gerade angesichts des demografischen Wandels und der damit zu erwartenden rückläufigen Büronachfrage sind Lösungen zur Begrenzung der Leerstandsproblematik dringend erforderlich.

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Gewerbeimmobilien Dresden
Pressemitteilungen, Nr. 44 vom 30. Oktober 2014

Gewerbeimmobilien Chancen außerhalb der MetropolenArrow

Investoren auf dem Gewerbeimmobilienmarkt haben an B-Standorten wie Dresden oder Mainz teilweise bessere Anlagechancen als an etablierten A-Standorten wie München oder Berlin. So lautet das zentrale Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in Kooperation mit dem Informationsdienst Thomas Daily im Auftrag des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA). mehr