Energetische Sanierungen sind zur Erreichung der klimapolitischen Ziele der Bundesregierung von zentraler Bedeutung. Dabei stellt sich jedoch die Frage, ob sich die Sanierungen wirtschaftlich realisieren lassen und ob die Sanierungsaktivitäten auch ohne Förderungen eine Eigendynamik entwickeln. Eine Auswertung von 1.300 Sanierungsobjekten zeigt, dass Mieterhöhungen und Anfangsrenditen nicht allein von der Art und dem Umfang einer Sanierung abhängen, sondern auch von der Marktlage und dem Alter der Gebäude. Dagegen lassen sich keine signifikanten regionalen und raumstrukturellen Unterschiede bei der Wirtschaftlichkeit energetischer Sanierungen erkennen. Auch zwischen den Vermietergruppen zeigen sich nur geringe Unterschiede. Eindeutig fallen die Ergebnisse bei den Motiven aus: Werden Sanierungen aus finanziellen Gründen durchgeführt, werden die Mieten eher stärker angehoben. Umgekehrt verhält es sich, wenn die Investitionen langfristig aufgrund geringerer Energiekosten als lohnend eingeschätzt werden.

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Mietrechtsreform
iwd, Nr. 11 vom 16. März 2011

Mietrechtsreform Energetische Sanierung muss sich rechnenArrow

Die Bundesregierung will bis zum Herbst einen Entwurf für ein neues Mietrecht vorlegen – nicht zuletzt, um die energetische Sanierung der 18 Millionen Wohnimmobilien in Deutschland voranzutreiben. mehr

Mietpreisbremse
IW-Nachrichten, 25. Februar 2015

Mietpreisbremse Der falsche WegArrow

Nach den Beschlüssen der Koalition von Dienstagnacht scheint es unausweichlich: Die Mietpreisbremse kommt. Künftig darf die Miete bei Wiedervermietungen maximal 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen, Ausnahmen gelten nur für umfangreiche Sanierungen und Neubauten. Anders als intendiert wird die Bremse die Mieter aber nicht entlasten, sondern die Lage am Wohnungsmarkt verschlimmern. mehr

Immobilienpreise
iwd, Nr. 3 vom 15. Januar 2015

Immobilienpreise Geringe VerhandlungsspielräumeArrow

Digitale Immobilienportale haben binnen weniger Jahre Zeitungsinserate zurückgedrängt. Dies hat die Markttransparenz erheblich verbessert. Jedoch bestehen Unsicherheiten über die Aussagekraft der Online-Daten, da sie nur das Angebot und nicht die tatsächlichen Kaufpreise abbilden. Eine Studie des IW Köln zeigt, wie Angebotsdaten und reale Preisentwicklungen zusammenhängen. mehr