Energetische Sanierungen sind zur Erreichung der klimapolitischen Ziele der Bundesregierung von zentraler Bedeutung. Dabei stellt sich jedoch die Frage, ob sich die Sanierungen wirtschaftlich realisieren lassen und ob die Sanierungsaktivitäten auch ohne Förderungen eine Eigendynamik entwickeln. Eine Auswertung von 1.300 Sanierungsobjekten zeigt, dass Mieterhöhungen und Anfangsrenditen nicht allein von der Art und dem Umfang einer Sanierung abhängen, sondern auch von der Marktlage und dem Alter der Gebäude. Dagegen lassen sich keine signifikanten regionalen und raumstrukturellen Unterschiede bei der Wirtschaftlichkeit energetischer Sanierungen erkennen. Auch zwischen den Vermietergruppen zeigen sich nur geringe Unterschiede. Eindeutig fallen die Ergebnisse bei den Motiven aus: Werden Sanierungen aus finanziellen Gründen durchgeführt, werden die Mieten eher stärker angehoben. Umgekehrt verhält es sich, wenn die Investitionen langfristig aufgrund geringerer Energiekosten als lohnend eingeschätzt werden.

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Mietrechtsreform
iwd, Nr. 11 vom 16. März 2011

Mietrechtsreform Energetische Sanierung muss sich rechnenArrow

Die Bundesregierung will bis zum Herbst einen Entwurf für ein neues Mietrecht vorlegen – nicht zuletzt, um die energetische Sanierung der 18 Millionen Wohnimmobilien in Deutschland voranzutreiben. mehr

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Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung spricht IW-Immobilienökonom Michael Voigtländer über knappen Wohnraum in den Großstädten und die Entvölkerung auf dem Land. mehr

„Die wollen die Zitrone ausquetschen“
Interviews, 27. Oktober 2014

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Wohnen soll bezahlbar sein. Aber was heißt überhaupt bezahlbar? Gibt es das Recht auf eine Wohnung in der City? Und wie sinnvoll ist die Deckelung der Mieten? Darüber streiten sich IW-Immobilienökonom Michael Voigtländer und der Direktor des Deutschen Mieterbundes, Lukas Siebenkotten, auf handelsblatt.com. mehr