Die Diversifikation von Risiken spielt für Immobilieninvestoren eine große Rolle. Eine Möglichkeit hierzu stellt die Internationalisierung der Immobilienportfolios dar. Angesichts der Globalisierung und der monetären Integration in Europa sowie der hiermit erwarteten Annäherung der makroökonomischen Rahmenbedingungen stellt sich die Frage, ob sich die Immobilienpreiszyklen noch unterscheiden. Im Rahmen einer Faktoranalyse wird gezeigt, dass die Preiszyklen im Büroimmobilienmarkt bereits sehr synchron verlaufen, im Wohnimmobilienmarkt gibt es hingegen noch Diversifikationspotenziale. Deutschland hebt sich jeweils von der Mehrheit der Länder ab, was für die Attraktivität des Standorts spricht. Es wird deutlich, dass die monetäre Integration für die Konvergenz der Zyklen eher eine untergeordnete Rolle spielt.

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Themen

Immobilienmarkt
IW-Nachrichten, 7. März 2014

Immobilienmarkt Mieten steigen moderat oder gar nichtArrow

Die Mietpreise sind in Deutschland in den vergangenen Jahren zwar in einigen wenigen Universitäts- und Großstädten gestiegen. Von einer Preisexplosion kann jedoch nicht die Rede sein. Diese Feststellung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) bestätigt nun auch eine Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Tatsächlich sind Mieten heute sogar günstiger als 2005 – wenn man die Inflation berücksichtigt. mehr

Immobilienmärkte
iwd, Nr. 49 vom 5. Dezember 2013

Immobilienmärkte Kollateralschäden drohenArrow

Nach jahrelangen Verzögerungen sollen ab 2016 nicht nur Banken, sondern auch Versicherer strenger reguliert werden. Dadurch verändern sich auch für die Immobilien­wirtschaft die Rahmenbedingungen. mehr

Immobilienwirtschaft
iwd, Nr. 43 vom 24. Oktober 2013

Immobilienwirtschaft Tragende SteineArrow

Die Branche hat mit einem seit Jahren beständigen Wachstum von jährlich 2 Prozent mit dazu beigetragen, dass sich Deutschland nach dem Konjunktureinbruch 2009 schnell erholt hat. mehr