Agenda 20D
Wege zu mehr Wachstum und Verteilungseffizienz
2009, 304 Seiten
Ein Wirtschaftseinbruch von historischer Dimension droht die Früchte des Aufschwungs der letzten drei Jahre zunichte zu machen: Die Beschäftigungsgewinne werden 2010 aufgezehrt sein, das Realeinkommen pro Kopf wird im laufenden Jahr 2009 nicht viel höher liegen als im Jahr 2006. Die Finanzmarktkrise hat eine systemische Verwundbarkeit der Realwirtschaft zutage treten lassen. Noch bedeutsamer ist, dass sich viele – und nicht nur Globalisierungsgegner – in ihrer Kritik am Paradigma der internationalen Arbeitsteilung bestätigt sehen. Die Zwillingskrise von Finanzwirtschaft und Realwirtschaft wird begleitet von einer Legitimations- und Vertrauenskrise der marktwirtschaftlichen Ordnung.
Themen
Mit der vorliegenden Studie legt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln eine strukturierte Analyse des letzten Aufschwungs vor: Hatte Deutschland doch bis zum Jahr 2008 einen von vielen nicht erwarteten wirtschaftlichen Aufschwung verzeichnet. Dies lässt sich auf eine erfolgreiche Mischung aus wirtschaftlichen Faktoren und der einsetzenden Wirkung struktureller Reformen zurückführen. Alles in allem hatte sich das niedrige deutsche Potenzialwachstum seit dem Jahr 2003 nahezu verdoppelt, und die Reformpolitik der Bundesregierung hatte daran einen erheblichen Anteil. Die Wissenschaftler skizzieren aus dieser Betrachtung heraus die Bedingungen für einen neuen Take- off – und umreißen damit eine wirtschaftspolitische Agenda für die neue Legislatur. Bestellung
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iwd 24. Mai 2012
MINT-Fachkräfte: Frau zeigt Interesse
Immer mehr junge Menschen – und neuerdings auch mehr Frauen – studieren Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Trotzdem reicht die Zahl der Abgänger nicht aus, um den Bedarf zu decken. mehr
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IW-Nachrichten 22. Februar 2012
Befristete Beschäftigung: Aufregung ohne sachlichen Grund
Nahezu die Hälfte neuer Mitarbeiter wird heutzutage zunächst befristet eingestellt, hat das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ausgerechnet. Der Befristungsanteil ist mit heute 45 Prozent zwar höher als im Jahr 2001, als er erst 32 Prozent betrug. Er lag zuletzt allerdings auf dem gleichen Niveau wie im Jahr 2004. Seither schwankt der Anteil mit geringen Abweichungen nach oben und unten. mehr
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iwd 7. Dezember 2011
Arbeitskräftefluktuation: Männlich, deutsch, jung sucht ...
Hartz IV, Globalisierung und Internet-Zeitalter – die Arbeitswelt dreht sich immer schneller. Und so könnte man meinen, die Menschen würden auch häufiger ihren Arbeitsplatz wechseln. Tatsächlich aber ist die Dauer der Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland seit vielen Jahren im Schnitt mehr oder weniger konstant. Allerdings ist die berufliche Mobilität unterschiedlich stark ausgeprägt. mehr
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Pressemitteilung 7. Dezember 2011
Arbeitskräftefluktuation: Hochqualifizierte wechseln häufiger
Rein statistisch betrachtet werden die Arbeitsplätze in Deutschland alle drei bis vier Jahre neu besetzt. Diese Fluktuationsrate von 25 bis 30 Prozent ist seit Jahrzehnten mehr oder weniger konstant und wird nur durch konjunkturelle Schwankungen leicht beeinflusst. Gleichwohl gibt es Beschäftigtengruppen, die wechselfreudiger sind als andere: Jüngere, Hochqualifizierte oder Menschen ohne Migrationshintergrund weisen in der Regel eine höhere Mobilität auf als andere Personengruppen. mehr
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Argumente zu Unternehmensfragen 30. November 2011
Arbeitsmarkt für Männer und Frauen: Nicht nur kleine Unterschiede
Frauen sind zwar längst noch nicht so häufig berufstätig wie Männer. Aber die Unterschiede werden kleiner. Und wenn der Staat endlich seine Hausaufgaben macht und die Kinderbetreuung verbessert, dürfte die Zahl der berufstätigen jungen Frauen weiter steigen. Was sich nicht verändert, ist die Berufswahl. Nach wie vor finden Mädchen andere Berufe schick als Jungs. mehr
