Politik ohne Geld
Was trotz knapper öffentlicher Kassen getan werden kann
2011, 284 Seiten
„Politik ohne Geld“ ist das Gebot der Stunde, dem das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) eine umfangreiche Studie gewidmet hat. IW-Wissenschaftler nehmen darin Maßnahmen unter die Lupe, die dem Staat immer noch genug Handlungsspielraum zum Wirtschaften lassen, jedoch ohne die eigenen Kassen zu strapazieren und den Bürgern und Unternehmen unnötig in die Tasche zu greifen. Eine große Rolle nimmt dabei der Bürokratieabbau ein – Ansatzpunkte gibt es zuhauf. Sunset Legislation heißt beispielsweise die Formel der Autoren, mit der das ungebremste Wachstum der Gesetzbücher gestoppt werden kann. Neue Gesetze sollten einfach ein Verfallsdatum bekommen – ob sie darüber hinaus noch gebraucht werden, soll das Parlament entscheiden. Ebenfalls ganz ohne Geld ließe sich der Arbeitsmarkt deregulieren, zum Beispiel über eine neue Regelungen beim Kündigungsschutz – das schafft unterm Strich mehr Jobs und damit langfristig mehr Steuereinnahmen. So hilft Politik ohne Geld nicht nur beim Sparen, sondern bessert am Ende sogar die Kasse auf. Bestellung
Themen
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iwd 5. Mai 2011
Politik ohne Geld: Klare Regeln braucht das Land
Hohe Defizite und die grundgesetzliche Schuldenbremse engen den finanziellen Spielraum der Politik in den nächsten Jahren stark ein. Dennoch darf es in Deutschland keinen reformpolitischen Stillstand geben. Mehr kluge Regeln sind deshalb das Gebot der Stunde. Auftakt zu einer Artikelserie. *) mehr
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Pressemitteilung 2. Mai 2011
Politik ohne Geld: Neue Kompetenz mit klugen Regeln
Die Wirtschafts- und Finanzkrise mit ihren fundamentalen Auswirkungen auf die öffentlichen Haushalte gibt Anlass, die Rolle der Politik neu zu bestimmen. Diese Position vertrat Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), auf der Festakademie anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Instituts. mehr
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IW-Nachrichten 29. Januar 2012
EU-Gipfel: Auf die Schuldenbremsen kommt es an
Wachstum fördern und Schulden begrenzen – diese zwei Dinge müssen die Regierungschefs auf dem aktuellen EU-Gipfel in Brüssel auf der Agenda haben. Weiche Kompromisse wären daher beim angestrebten Fiskalpakt fehl am Platze. mehr
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IW-Nachrichten 2. Januar 2012
Deutschlands Defizit: Sinkende Neuverschuldung sollte nicht verführen
Die Dezizitquote Deutschlands ist laut der deutschen Bundesbank im vergangenen Jahr wohl auf 1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gesunken. Im Jahr 2010 waren es noch 4,3 Prozent – ein klarer Verstoß gegen die europäischen Maastricht-Kriterien, die höchstens 3 Prozent zulassen. mehr
