Bildungsrenditen in Deutschland
Einflussfaktoren, politische Optionen und ökonomische Effekte
Nr. 65, 2010,114 Seiten
Qualifizierte Arbeitskräfte werden in Deutschland schon heute händeringend gesucht – und in Zukunft wird sich dieses Problems aufgrund der niedrigen Geburtenraten noch verschärfen. Vor diesem Hintergrund sind Investitionen in Bildung wichtiger denn je. Das gilt sowohl für jeden einzelnen als auch für den Staat, der die notwendige Bildungsinfrastruktur bereitstellen muss. Ob die Menschen bereit sind, in ihre Ausbildung zu investieren, hängt in erster Linie davon ab, ob sich dieses finanzielle Engagement über ihr gesamtes Leben hinweggesehen rentiert. Eine solche Rechnung muss auch der Staat aufmachen: Zahlen sich seine Ausgaben für Schulen und Hochschulen gemessen am Bruttoinlandsprodukt aus? Diese IW-Analyse dekliniert das vielschichtige Thema Bildungsrendite Schritt für Schritt durch: Die theoretischen Berechnungsgrundlagen werden ebenso behandelt wie die politischen Optionen, mit deren Hilfe man die private, aber auch die volkswirtschaftliche Bildungsrendite zu erhöhen hofft. Dazu gehören beispielsweise der Ausbau der Kinderbetreuung, die Kombination von Studium und Berufsausbildung sowie Studiengebühren. Bestellung
Themen
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Pressemitteilung 22. September 2010
Bildungsrendite: Meister sind spitze
Die Ausbildung zum Meister oder Techniker bringt eine höhere Bildungsrendite als ein Studium: Während sich für Hochschulabsolventen der ausbildungsbedingte Lohnverzicht später in Form höherer Einkünfte mit durchschnittlich 7,5 Prozent verzinst, kommen beruflich Fortgebildete auf eine Rendite von 8,3 Prozent. mehr
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Pressemitteilung 14. März 2010
Bildungsrendite: Belohnung für Einkommensverzicht
Mit 7,5 Prozent ist die jährliche Rendite für ein Studium deutlich höher als die durchschnittlichen langfristigen Kapitalmarktzinsen von rund 4 Prozent. Das zeigt eine aktuelle Berechnung der Bildungsrendite durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln. mehr
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IW-Nachrichten 13. September 2011
OECD-Bildungsbericht: Klug auch ohne Uni
Zu wenig Akademiker, Meister, Techniker – der OECD-Bildungsbericht beklagt wieder einmal die zu geringe Hochqualifiziertenquote in Deutschland und übersieht einmal mehr eine deutsche Besonderheit. mehr
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iwd 7. Mai 2009
Akademiker: Mehr Nachwuchs auf dem Weg
Akademiker sind seltener arbeitslos als geringer Qualifizierte und verdienen besser. Damit möglichst viele Schüler die Chance auf ein Studium bekommen, müssen die Bundesländer aber noch weiter ihre bildungspolitischen Hausaufgaben machen. Immerhin erwerben mittlerweile mehr Jugendliche eine Studienberechtigung als im Jahr 2000. Besonders an den beruflichen Schulen zeigt der Trend nach oben. mehr
