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Klagen über gesellschaftliche Ungerechtigkeiten sind in Deutschland keine Seltenheit: Zu groß seien die Einkommensunterschiede, zu viele Menschen lebten an der Armutsgrenze, heißt es. Doch wer Gerechtigkeit will, der darf nicht allein auf das Ergebnis, sprich die Einkommensverteilung schauen, sondern muss sich mit deren Ursachen beschäftigen. Bildung ist der Schlüssel zu Einkommen und Status – deswegen ist es so wichtig, dass die Bedingungen hier für alle gleich sind. Ob das so ist und woran es hierzulande hapert, haben die IW-Bildungsforscher Christian Anger, Christiane Konegen-Grenier, Sebastian Lotz und Axel Plünnecke eingehend untersucht. Nachdem die zentralen Begriffe definiert sind, widmen sich die Autoren dem Zusammenhang zwischen Bildung und Aufstiegschancen sowie Einkommensverteilung und klären, ob das Bildungssystem so offen ist, wie es sein sollte. Die Botschaft an die Bildungspolitik ist unmissverständlich: Sie muss dafür sorgen, dass vor allem Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern und Migrantenfamilien einen besseren Zugang ins deutsche Bildungssystem haben.

Auslandsstudium
iwd, Nr. 8 vom 20. Februar 2014

Auslandsstudium Studenten haben FernwehArrow

Die Zahl der deutschen Studenten an ausländischen Universitäten ist innerhalb von zehn Jahren um das Anderthalbfache gestiegen. Um den – politisch gewollten – Boom weiter zu fördern, sollen die Finanzierung eines Auslandsstudiums verbessert und die Anerkennung der Studienleistungen vereinfacht werden. mehr

Verkürzte Gymnasialzeit
iwd, Nr. 7 vom 13. Februar 2014

Verkürzte Gymnasialzeit G – was denn nun?Arrow

Vor 17 Jahren haben die Kultusminister beschlossen, dass Gymnasiasten in Deutschland das Abitur nach acht statt neun Jahren erreichen sollen. Doch kaum war das sogenannte G8 bundesweit Standard, kehrten die ersten Bundesländer wieder zum neunjährigen System zurück. Damit droht eine notwendige schulpolitische Strukturreform zu scheitern. mehr

Studium versus Ausbildung
IW-Nachrichten, 7. Februar 2014

Studium versus Ausbildung Trend zu höheren Berufsabschlüssen hält anArrow

Von 2005 bis 2012 ist die Zahl der Studienanfänger um 36 Prozent gestiegen. Gleichzeitig ist jedoch die Zahl der Ausbildungsanfänger leicht gesunken. Damit könnte künftig noch mehr Fachkräftenachwuchs fehlen. mehr