• Wir schließen keinen theoretischen und methodischen Ansatz aus, weil Vielfalt und Wettbewerb den Fortschritt in den Wissenschaften begünstigen. Fortschritt entsteht nicht aus dem Beharren auf einer Methodik oder einem Paradigma. Entscheidend ist, ob und wie ein wissenschaftlicher Ansatz bei der Suche nach handlungsrelevanter Erkenntnis weiterführt.
  • Unsere Aussagen sind theoretisch fundiert und dort, wo es methodisch und empirisch möglich ist, evidenzbasiert. Moderne Methoden der empirischen Wirtschafts- und Sozialforschung gehören ebenso zu unseren Instrumenten wie vertiefte Analysen der institutionellen und politökonomischen Bedingungen wirtschaftlicher Entwicklungen.
  • Unsere Forschung ist nicht auf die Ökonomik beschränkt, sondern anschlussfähig an die Debatten und Erkenntnisse anderer Disziplinen wie zum Beispiel Ethik, Geschichte, Pädagogik, Politologie, Psychologie, Rechtswissenschaft und Soziologie.

Unsere Forschung ist sich ihrer normativen Bedingtheit bewusst. Jede Wissenschaft vom sozialen Handeln des Menschen kommt an einer normativen Klärung des Menschenbildes nicht vorbei. Freiheit und Verantwortung sind für uns die zentralen Werte.

  • Wir sehen den Menschen als freiheits- und verantwortungsfähiges Wesen, das in diesem Sinne zu kompetenten Entscheidungen und Handlungen befähigt ist.
  • Wir verstehen Verantwortung umfassend als Selbstverantwortung für das eigene Tun und Unterlassen sowie als Mitverantwortung im öffentlichen Raum, die einen „gemeinsamen Sinn für ein gemeinsames Interesse“ (David Hume) reflektiert.
  • Nach unserem Verständnis verlangen offene, freiheitliche und demokratische Gesellschaften nach einer freiheitlichen und wettbewerbsorientierten Wirtschaftsordnung, die Selbstverantwortung wie Mitverantwortung zu ihren konstitutiven Elementen zählt.