REHADAT: Integration statt Barrieren
Behinderte Menschen in das Arbeitsleben zu integrieren ist wichtig – auch angesichts der älter werdenden Belegschaften. Denn die meisten Behinderungen entstehen erst im Laufe des Arbeitslebens. Doch selbst Mitarbeiter mit Handicap können lange fit im Job bleiben, vorausgesetzt, der Arbeitsplatz bietet die richtigen Hilfsmittel – das kann eine Spezialtastatur sein oder eine Rampe für Rollstuhlfahrer.
Wie Arbeitgeber und behinderte Arbeitnehmer am besten den Joballtag meistern können, zeigt seit mehr als 20 Jahren REHADAT, das Informationssystem zur beruflichen Rehabilitation im Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Das größte und am längsten laufende IW-Projekt wurde in diesem Jahr erneut verlängert. Es wird vom Bundesarbeitsministerium unterstützt.
Was vor zwei Jahrzehnten als Großrechner-Anwendung begann, ist heute ein zeitgemäßes Informationsangebot im Internet mit ständig wachsender Nutzerzahl. Hier sind nicht nur alle Hilfsmittel wie etwa behindertengerechte Arbeitsmöbel gelistet, die auf dem deutschen Markt erhältlich sind. Auch das Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenkassen ist über REHADAT online verfügbar.
Außerdem kann man Praxisbeispiele, Gesetze und Urteile sowie Literatur nachlesen und in einer Adressdatenbank nach über 20.000 Institutionen, Organisationen und deren Angeboten suchen.
Themen
Zum REHADAT-Angebot gehört auch das Internetportal REHADAT-talentplus, das Informationen zum Thema „Arbeitsleben und Behinderung“ speziell für Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufbereitet. Ein weiteres Produkt ist die Software REHADAT-Elan, mit der die Firmen die Zahl ihrer schwerbehinderten Mitarbeiter anzeigen können.
In den nächsten vier Jahren werden die Portalfunktionen weiter ausgebaut, damit alles noch komfortabler zu finden ist. Zudem wird an einer neuen Strukturierung gearbeitet, um die REHADAT-Infos noch besser mit anderen Angeboten weltweit vernetzen zu können.
REHADAT bildet außerdem den Kern des neuen Kompetenzfelds „Berufliche Teilhabe“ im IW-Wissenschaftsbereich Bildungspolitik und Arbeitsmarktpolitik.
Mehr Informationen gibt es im Internet unter:
www.rehadat.de sowie bei
Frau Gisela Semmt, Telefon: 0221 4981-815
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iwd 14. Dezember 2011
IW-Intern: Zehn Jahre REHADAT-Elan
Es ist ein kleines Jubiläum: Mit der Ausgabe 2011 stellt das IW Köln zum zehnten Mal die Software REHADAT-Elan bereit. mehr
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iwd 1. Februar 2012
Arbeitsmarkt für Schwerbehinderte: Ein Handicap ist kein Hindernis
Sie sind gehbehindert, herzkrank oder blind und trotzdem oft gut qualifiziert: Schwerbehinderte. Ihre Beschäftigungssituation hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. mehr
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iwd 16. September 2010
Behinderte Jugendliche: Lernen für ein selbstbestimmtes Leben
Die Berufsbildungswerke bilden junge Menschen mit Behinderung in anerkannten Ausbildungsberufen aus, sodass sie anschließend eine qualifizierte Tätigkeit ausüben können. Die für die Förderung ausgegebenen Mittel der Bundesagentur für Arbeit sind deshalb gut angelegt. mehr
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Pressemitteilung 3. März 2010
Berufliche Rehabilitation: Zwei von Dreien mit Lehre arbeiten
Die Ausbildung eines behinderten Jugendlichen rechnet sich mittelfristig – trotz der Kosten, die überwiegend von der Bundesagentur für Arbeit finanziert werden. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke. mehr
iwd - Nr. 41 vom 8. Oktober 2009
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