Technik spart Kosten
In Deutschland mehren sich die Stimmen, die eine Erhöhung der Energiesteuern im Straßenverkehr verlangen. In Anbetracht schrumpfender Ölreserven und steigender Nachfrage nach dem schwarzen Gold ist allerdings auch ohne neue Steuern mit einem mittelfristigen Anstieg der Kraftstoffpreise zu rechnen. Beides belastet Autofahrer erheblich. Allerdings gibt es auch einen gegenläufigen Trend, denn die Kraftstoffeffizienz des Verkehrs hat sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten stark verbessert.
Es gibt viele Gründe anzunehmen, dass Kraftstoffe in Zukunft teurer werden. Die Weltnachfrage nach Mobilität und damit auch nach Benzin und Diesel wird zunehmen, während die günstig zu fördernden Rohölreserven schwinden. Nun kommt auch noch eine Debatte um höhere Energiesteuern auf. Das Umweltbundesamt regt an, die Kraftstoffsteuern für Benzin bis 2020 um 46 Prozent und für Diesel um 84 Prozent zu erhöhen – und auch der Bundespräsident hat Überlegungen in diese Richtung angestellt.
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In der Summe bedeuten steigende Produktpreise und Steuern eine erhebliche Mehrbelastung der Autofahrer. Erfahrungen zeigen, dass eine einprozentige Kraftstoffpreiserhöhung die Fahrleistungen um 0,25 Prozent verringert. Autofahrer müssen also einiges an Mehrkosten schultern. Allerdings gibt es auch einen kostenmindernden Trend. Die Kraftstoffe werden heute effizienter genutzt als vor 20 Jahren. Der notwendige Energieeinsatz pro 100 Leistungseinheiten – auf diese Weise wird der Güter- und der Personenverkehr gemessen – hat sich zwischen 1990 und 2008 um fast 58 Prozent reduziert. Das war vor allem auf die bessere Technik in Neuwagen zurückzuführen – und der Trend hat sich seit der Jahrtausendwende deutlich beschleunigt. Effizientere Technik hat den Autofahrern also bereits einiges erspart und dürfte auch in Zukunft die Kostensteigerungen dämpfen.
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Wirtschaft und Ethik 20. Dezember 2011
Natürliche Ressourcen: Der Fluch des schwarzen Goldes
Vielfach wird vermutet, dass der Reichtum an natürlichen Ressourcen eine sichere Grundlage für anhaltenden Wohlstand und Fortschritt einer Nation bildet. Doch die Realität sieht anders aus: Volkswirtschaften, die zu bedeutenden Rohstoffexporteuren zählen, weisen häufig einen geringeren Wohlstand auf als Länder mit geringeren Rohstoffvorkommen. In einigen Ländern konnte der „Rohstofffluch“ hingegen in einen egen verwandelt werden. Eine aktuelle Studie*) zeigt, warum natürliche Ressourcen für Einige ein Fluch und für Andere ein Segen sind. mehr
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IW-Nachrichten 7. November 2011
Nord Stream: Eine Pipeline für mehr Versorgungssicherheit
Deutschland ist auf den Import von Energie angewiesen. Zwar wird auch in Deutschland selbst Erdöl und Erdgas gefördert, der weitaus größte Teil muss aber aus dem Ausland importiert werden, genauso wie Steinkohle. Lediglich Braunkohle ist als rein nationaler fossiler Energieträger vorhanden. mehr
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iwd 31. März 2011
Erdöl: Steigende Rechnung
Auch wenn der Verbrauch in Deutschland seit einigen Jahren zurückgeht, wird die Ölrechnung immer höher. Allein für Rohöl wurden im vergangenen Jahr über 41 Milliarden Euro ausgegeben. Das meiste davon ging an Russland und Großbritannien. mehr
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iwd 28. Oktober 2010
Gas- und Kohlekraftwerke: Die Unabkömmlichen
Die deutsche Energiewirtschaft hat erheblichen Investitionsbedarf – es gilt, die Infrastruktur auszubauen und die erneuerbaren Energien weiterzuentwickeln. Außerdem steht der Neubau von Gas- und Kohlekraftwerken an. Von diesen milliardenschweren Investitionen könnte auch die deutsche Bau- und Baustoffindustrie erheblich profitieren. mehr
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iwd 17. September 2009
Ölverbrauch: Deutschland tankt nach
Die weltweite Wirtschaftskrise hat bereits im vergangenen Jahr auf die Energiemärkte übergegriffen: Weil weniger Güter produziert und transportiert wurden, schrumpfte der globale Ölkonsum 2008 um 0,4 Prozent. Besonders deutlich war der Rückgang mit 6 Prozent in den USA, wenngleich die amerikanische Wirtschaft mit 879 Millionen Tonnen der bei weitem größte Verbraucher des schwarzen Goldes blieb. mehr

