Keine Rentenbremse
Als hätte es die Wirtschaftskrise nie gegeben, zeigt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland in Bestform. Im Mai zählten die Statistiker 40,3 Millionen Erwerbstätige – mehr als jemals zuvor in einem Mai. Dass viele der neu entstandenen Jobs Teilzeitstellen sind, wertet den Erfolg keineswegs ab.
Die Expansion der Teilzeit ist eine tragende Säule des Arbeitsmarkterfolgs der vergangenen Jahre. Im Jahr 1998 gab es lediglich 5,9 Millionen Teilzeitstellen. Zehn Jahre später waren es bereits 9 Millionen. Drei Viertel der neuen Stellen besetzen Frauen. Für sie ist Teilzeit ein wichtiges Instrument, Beruf und Familie miteinander zu verbinden: Lediglich 20 Prozent der Frauen arbeitet Teilzeit, weil keine Vollzeitbeschäftigung zu finden war.
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Teilzeit hat, anders als vielfach behauptet, auch keine negativen Folgen für die soziale Sicherung. Denn 80 Prozent der Teilzeiter leben mit weiteren Erwachsenen in einem Haushalt. In den meisten dieser Fälle ist der Partner vollzeitbeschäftigt und sorgt z.B. im Alter für die Sicherung des Lebensstandards. Die mit den Rentenbeiträgen der Teilzeitkraft erworbenen Ansprüche sind insofern ein Zubrot, leben müssen die meisten davon nicht.
Teilzeitarbeit – Kein Problem für die Rente
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Kolumnen 24. Januar 2012
Holger Schäfer im ÖkonomenBlog: Mehr Erwerbstätige – mehr Arbeitszeit
Das Beschäftigungswunder in Deutschland ist kein Wunder, sondern die Folge von beschäftigungsfreundlichen Reformen, schreibt IW-Arbeitsmarktökonom Holger Schäfer im ÖkonomenBlog. Die Kritik, dass Vollzeitstellen in Teilzeitstellen umgewandelt wurden und deshalb die Beschäftigung angestiegen ist, ist dagegen falsch und kann einfach widerlegt werden. mehr
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IW-Nachrichten 20. September 2011
IW-Niedriglohnstudie: Billiglöhne sind Einstiegslöhne – stimmt's?
Ende August stellte die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ein vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln erarbeitetes Gutachten zum Thema Niedriglöhne vor. In einem auf „Spiegel Online“ am 15. September publizierten Beitrag äußerte sich Joachim Möller, Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), kritisch zu den Befunden. Doch sind die Kritikpunkte stichhaltig? mehr
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iwd 11. August 2011
Arbeitsmarkt: Kein Wässerchen kann ihn trüben
Selbst wenn sich die Konjunktur abkühlen sollte, würde das in diesem Jahr nicht mehr auf den deutschen Arbeitsmarkt durchschlagen. Dieser brummt wie selten zuvor. Nörgler gibt es trotzdem – die Qualität der neu entstandenen Jobs ließe zu wünschen übrig, sagen sie. Zu Unrecht. mehr
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Kolumnen 27. Juli 2011
Holger Schäfer im ÖkonomenBlog: Jobs sind besser als ihr Ruf
Der thüringische Wirtschaftsminister Matthias Machnig macht sich Sorgen über den Zustand unseres Arbeitsmarktes. In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau kritisiert er am 26. Juli: Die „prekäre Beschäftigung“ würde steigen, vor allem die Zahl der Minijobs. All dies diene nur der „Kostenoptimierung“ und führe zur „Entwertung der Arbeit“. Machnigs Misstrauen ist unbegründet. Denn die Zahlen geben das nicht her. mehr
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IW-Nachrichten 8. Juli 2010
Teilzeitstellen: Für halbe Jobs gibt es viele Gründe
Jüngst von der OECD vorgelegte Daten belegen, dass in allen Industrieländern Teilzeitarbeit überwiegend freiwillig ausgeübt wird. Nur wenige Arbeitnehmer sagen, sie hätten keine Vollzeitbeschäftigung gefunden und müssten deshalb Teilzeit arbeiten. Allerdings können auch nicht-ökonomische Gründe vorliegen, die einen Wechsel auf Vollzeit verhindern – in Deutschland sind das vor allem mangelnde Kinderbetreuungsmöglichkeiten. mehr
IW-Nachrichten - 1. Juli 2010
Kommentare zu aktuellen Ereignissen aus Politik und Wirtschaft.

