Deutschland braucht kluge Köpfe
In Deutschland fehlten bereits im Juni 2010 wieder 65.000 Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschaftler und Techniker, sogenannte MINT-Fachkräfte. Zur Behebung dieses Mangels sollten auch mehr ausländische kluge Köpfe dazu bewogen werden, sich in Deutschland niederzulassen.
Derzeit liegt der Anteil der Hochqualifizierten an den im Ausland geborenen Bundesbürgern bei unter 20 Prozent. Einer der Gründe: Die Hürden für ausländische Fachkräfte sind hoch. So müssen etwa zuwanderungswillige Akademiker aus Nicht-EU-Ländern ein Mindestgehalt in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung vorweisen – aktuell sind das rund 66.000 Euro jährlich. Zum Vergleich: Das Grundgehalt eines Fachhochschulprofessors liegt momentan bei 46.680 Euro.
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Gelingt es, unterm Strich jährlich 100.000 Personen mehr als jetzt nach Deutschland zu locken, und weisen diese Einwanderer zumindest das durchschnittliche Qualifikationsniveau der einheimischen Bevölkerung auf, so wäre das Bruttoinlandsprodukt binnen zehn Jahren um 34 Milliarden Euro und in 20 Jahren um mehr als 100 Milliarden Euro höher als ohne Zuwanderung. Auch je Einwohner würde die hiesige Wirtschaftsleistung zulegen: in zehn Jahren um 80 Euro, in 20 Jahren um 340 Euro.
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IW-Nachrichten 31. Januar 2012
Integrationsgipfel: Hohe Ziele
Der fünfte Integrationsgipfel im Kanzleramt hat den sogenannten Nationalen Aktionsplan Integration verabschiedet. Sein Inhalt: Menschen mit Migrationshintergrund sollen bessere Bildungs- und Jobchancen bekommen. mehr
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IW-Nachrichten 15. April 2011
Jahresgutachten Migration: Das verschenkte Potenzial
Das Jahresgutachten des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration legt den Finger einmal mehr in die Wunden der deutschen Zuwanderungspolitik. Hauptkritikpunkt: Trotz eines „unumstrittenen Bedarfs in den MINT-Berufen“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) werden ausländischen Studienabsolventen deutscher Hochschulen bei der Arbeitsplatzsuche hierzulande immer noch Steine in den Weg gelegt. mehr
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IW-Nachrichten 4. April 2012
Zuwanderung: Gute Nachrichten
2011 lebten hierzulande wieder mehr Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit als im Jahr davor – laut Statistischem Bundesamt immerhin 2,6 Prozent. Das ist der höchste Zuwachs seit 15 Jahren. mehr
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IW-Nachrichten 22. Dezember 2011
Zuwanderung: Prozentzahlen sagen nur die halbe Wahrheit
Das Statistische Bundesamt meldet eine stark gestiegene Zuwanderung aus den südeuropäischen Krisenländern. Auf dem deutschen Arbeitsmarkt macht sich dies jedoch kaum bemerkbar, denn nur die Zuwachsraten sind hoch. Der in absoluten Zahlen gemessene größte Zustrom kommt nach wie vor aus dem Osten. mehr
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IW-Nachrichten 5. Dezember 2011
Zuwanderung: Blauer Brief mal anders
In vielen technisch-naturwissenschaftlichen Berufen fehlt qualifiziertes Personal. Die Koalition will daher die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte aus Drittstaaten außerhalb der Europäischen Union harmonisierten und erleichtern. mehr

