Die Millionen-Grenze überschritten
Im zweiten Quartal 2010 gab es auf dem ersten und zweiten Arbeitsmarkt insgesamt 977.000 gemeldete und ungemeldete offene Stellen – das ermittelte das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Seitdem hat sich die Arbeitskräftenachfrage weiter erhöht. Im August könnte die Zahl der Vakanzen erstmals seit 2008 wieder über eine Million geklettert sein.
Der sogenannte BAX-Indikator, mit dem die Bundesagentur für Arbeit die gesamtwirtschaftliche Nachfrage nach Arbeitskräften misst, ist seit dem zweiten Quartal um knapp 6 Prozent angestiegen. Wird ein gleich hohes Wachstum des gesamten Stellenangebots unterstellt, wäre im August mit 1.035.000 Offerten zu rechnen. Selbst wenn das Stellenwachstum nur auf dem ersten Arbeitsmarkt stattgefunden hat, ist ein Überschreiten der Millionengrenze zu erwarten.
Themen
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IW-Nachrichten 22. Februar 2012
Befristete Beschäftigung: Aufregung ohne sachlichen Grund
Nahezu die Hälfte neuer Mitarbeiter wird heutzutage zunächst befristet eingestellt, hat das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ausgerechnet. Der Befristungsanteil ist mit heute 45 Prozent zwar höher als im Jahr 2001, als er erst 32 Prozent betrug. Er lag zuletzt allerdings auf dem gleichen Niveau wie im Jahr 2004. Seither schwankt der Anteil mit geringen Abweichungen nach oben und unten. mehr
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iwd 7. Dezember 2011
Arbeitskräftefluktuation: Männlich, deutsch, jung sucht ...
Hartz IV, Globalisierung und Internet-Zeitalter – die Arbeitswelt dreht sich immer schneller. Und so könnte man meinen, die Menschen würden auch häufiger ihren Arbeitsplatz wechseln. Tatsächlich aber ist die Dauer der Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland seit vielen Jahren im Schnitt mehr oder weniger konstant. Allerdings ist die berufliche Mobilität unterschiedlich stark ausgeprägt. mehr
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Pressemitteilung 7. Dezember 2011
Arbeitskräftefluktuation: Hochqualifizierte wechseln häufiger
Rein statistisch betrachtet werden die Arbeitsplätze in Deutschland alle drei bis vier Jahre neu besetzt. Diese Fluktuationsrate von 25 bis 30 Prozent ist seit Jahrzehnten mehr oder weniger konstant und wird nur durch konjunkturelle Schwankungen leicht beeinflusst. Gleichwohl gibt es Beschäftigtengruppen, die wechselfreudiger sind als andere: Jüngere, Hochqualifizierte oder Menschen ohne Migrationshintergrund weisen in der Regel eine höhere Mobilität auf als andere Personengruppen. mehr
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Argumente zu Unternehmensfragen 30. November 2011
Arbeitsmarkt für Männer und Frauen: Nicht nur kleine Unterschiede
Frauen sind zwar längst noch nicht so häufig berufstätig wie Männer. Aber die Unterschiede werden kleiner. Und wenn der Staat endlich seine Hausaufgaben macht und die Kinderbetreuung verbessert, dürfte die Zahl der berufstätigen jungen Frauen weiter steigen. Was sich nicht verändert, ist die Berufswahl. Nach wie vor finden Mädchen andere Berufe schick als Jungs. mehr
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iwd 13. Oktober 2011
Arbeitsmarkt: Robuster Aufwärtstrend
Obwohl die deutsche Konjunktur im kommenden Jahr deutlich abflaut, bleibt der Arbeitsmarkt weiterhin dynamisch. Der jüngste Aufschwung hat auch neue Jobs für Geringqualifizierte hervorgebracht, die zuvor lange Zeit zu den Verlierern zählten. mehr

