Unerschlossene Potenziale heben
Rund 85 Prozent der 25- bis 64-Jährigen in Deutschland haben mindestens eine abgeschlossene Lehre, Abitur, einen Abschluss einer Berufsfachsschule oder einen akademischen Abschluss. Den anderen 15 Prozent fehlen solche Abschlüsse. Im OECD-Durchschnitt liegt diese Quote bei 28 Prozent.
Deutschland darf sich jedoch nicht auf seiner im internationalen Vergleich geringen Bildungsarmut ausruhen. So wird beispielsweise der demografische Wandel in den kommenden Jahren zu erheblichen Engpässen an Fachkräften führen. Insbesondere der Ingenieurmangel wird in den nächsten zehn bis 20 Jahren erheblich zunehmen – was die innovative Unternehmen in Schwierigkeiten bringt, da sie ohne ausreichend kluge Köpfe nicht mehr wettbewerbsfähig sind.
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Daher ist es wichtig, den Weg zur Hochschule auch für Fachkräfte weiter zu öffnen. Doch selbst hier zeichnen sich Engpässe ab: In den kommenden zehn Jahren werden rund 6,5 Millionen Personen mit abgeschlossener Lehre das Rentenalter erreichen; zwischen 2020 und 2030 werden es schon mehr als 8,4 Millionen. Die nachrückenden Generationen sind deutlich kleiner – der Fachkräftemangel wird folglich auch bei Facharbeitern deutlich zunehmen. Ein Ausweg aus diesem Dilemma wären eine verstärkte frühkindliche Förderung sowie eine bessere Integrationspolitik.
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IW-Nachrichten 20. März 2012
Berlin: Jetzt 3,5 Millionen Einwohner
Im Dezember 2011 dürfte Berlin nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) die 3,5-Millionen-Marke geknackt haben. Damit beherbergt die deutsche Hauptstadt so viele Menschen wie zuletzt vor 70 Jahren. In nur einem Jahr hat die Einwohnerzahl um 40.000 zugelegt; in den vergangenen vier Jahren um eine 100.000-Einwohner-Großstadt. mehr
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IW-Nachrichten 3. Januar 2012
Rente mit 67: Wider den Dreisatz
Die Logik ist zwingend: Wenn die Ruheständler immer älter werden und länger Rente beziehen, müssen immer mehr Rentner versorgt werden. Sollen aber weder die Beitragszahler belastet, noch das Versorgungsniveau zusätzlich gekürzt werden, müssen die Erwerbstätigen länger arbeiten und Beiträge zahlen. mehr
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iwd 27. Oktober 2011
Bildungsausgaben: Zu Unrecht getadelt
Nach Ansicht der OECD gibt Deutschland viel zu wenig Geld für Bildung aus. Dabei schneidet die Bundesrepublik, wenn man die Ausgaben je Schüler betrachtet, eigentlich ganz gut ab. mehr
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IW-Nachrichten 12. Oktober 2011
Sozialbericht: Arbeit gegen Armut
Die Chance, aus der Armut heraus in höhere Einkommensschichten aufzusteigen, lässt hierzulande zu wünschen übrig – sagt der „Sozialbericht für Deutschland“, der vom Statistischen Bundesamt gemeinsam mit Sozialforschern herausgegeben wird. Wer das ändern will, muss vor allem bei der Arbeitsmarktpolitik ansetzen. Das ergibt eine Untersuchung des IW Köln. mehr
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Pressemitteilung 15. September 2011
Bildungsgerechtigkeit: Nachwuchs wird stärker gefördert
Das Bildungssystem in Deutschland ist in den vergangenen Jahren gerechter geworden – etwa dadurch, dass Kinder aus Migrantenfamilien stärker gefördert werden. So hatten 2009 von den 15-jährigen Migrantenkindern, die zu Hause kein Deutsch sprechen, 71 Prozent länger als ein Jahr den Kindergarten besucht. Sechs Jahre zuvor hatte dieser Anteil erst bei 59 Prozent gelegen. mehr
IW-Nachrichten - 8. September 2010
Kommentare zu aktuellen Ereignissen aus Politik und Wirtschaft.

