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Mehr zum Thema Lohnnebenkosten

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IW-Nachrichten
Gesundheitssystem: Beitragssatzerhöhungen statt wirklicher Reform
Viel ist nicht mehr übrig von der groß angekündigten Gesundheitsreform. Die geplante Erhöhung des Krankenkassen-Beitragssatzes geht zulasten von Beschäftigungschancen, und viele andere Fehler des Systems bleiben bestehen. Ob künftig noch mehr an der Beitragsschraube gedreht wird oder die Kassen individuelle Zusatzprämien erheben müssen, wenn ihnen das Geld ausgeht, ist noch offen.
IW-Nachrichten
Lohnnebenkosten: Kein Anlass für Entwarnung
Das Statistische Bundesamt hat einen europäischen Arbeitskosten-Vergleich veröffentlicht. Danach liegt Deutschland im Verarbeitenden Gewerbe – also dem Sektor, der sich vor allem dem internationalen Wettbewerb stellen muss – in der Spitzengruppe. Mit Kosten von 35,60 Euro je Stunde wird Deutschland nur von Belgien und Dänemark übertroffen. Von Lohndumping kann hierzulande also keine Rede sein.
iwd
Nr. 42 vom 15. Oktober 2009
Steuerbelastung: Arbeitnehmer zur Kasse gebeten
Ein durchschnittlicher alleinstehender Arbeitnehmer muss hierzulande mehr als 40 Prozent seines Einkommens an den Staat abgeben – in Form von Einkommens- und Verbrauchssteuern sowie Sozialabgaben. Der alleinstehende Durchschnittsbeamte kommt nur auf eine Abgabenquote von 28 Prozent, obwohl er besser verdient. Die Schere dürfte sich durch die voraussehbare Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge weiter öffnen.
IW-Nachrichten
Gesundheitsreform: Einstieg in die Prämienfinanzierung
Dem Gesundheitsfonds droht im nächsten Jahr eine Lücke von rund 7,5 Milliarden Euro. Das Loch sollte aber weder mit einem höheren Beitragssatz noch durch zusätzliche Bundesmittel gestopft werden. Vielmehr gilt es, den Wettbewerb zwischen Krankenkassen und Leistungsanbietern anzufachen. Das gelingt aber nur, wenn sich Kostenbewusstsein lohnt. Deshalb müssen die Krankenkassen verpflichtet werden, sich ihr Minus über einkommensunabhängige Prämien von den Mitgliedern wiederzuholen.
IW-Dossiers
Nr. 1 vom 13. Januar 2009
Der Anreiz, Arbeitsplätze zu schaffen
Angesichts der noch immer hohen Arbeitslosigkeit in Deutschland liegt die Schlussfolgerung nahe, dass die Arbeitskosten sinken müssen. Ein erheblicher Bestandteil der Arbeitskosten sind die Lohnnebenkosten, die rund 70 Prozent des Direktentgeltes erreichen. Mit einer Senkung der Lohnnebenkosten ließen sich zwei Ziele gleichzeitig erreichen: Einerseits können die Arbeitskosten sinken und mehr Arbeitsplätze entstehen. Andererseits steigt das verfügbare Einkommen der Arbeitnehmer.
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