Beschäftigung und Einkommen

Einkommen und Beschäftigung matttilda FotoliaDie Menschen können Ungleichheit eher akzeptieren, wenn jeder die Chance hat, mit eigener Anstrengung aufzusteigen. Doch an dieser Stelle hat Deutschland ein Problem: Zu vielen Angehörigen unterer Einkommensschichten – zumeist Arbeitslosen – will der Aufstieg nicht gelingen. Wenn in einem Land der Grundsatz gilt: “Einmal arm, immer arm”, wächst der Druck zur Umverteilung, und die Unzufriedenheit mit dem Wirtschaftssystem nimmt zu. Wichtig ist es daher, den Einstieg in Arbeit zu erleichtern, denn vor allem die Aufnahme einer Beschäftigung ermöglicht ein Fortkommen und einen besseren Lebensstandard.

 

Die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat, wer einen Bildungsabschluss vorweisen kann. Im Zuge des wirtschaftlichen Wandels brauchen die Unternehmen für ihre spezialisierten Produkte und Dienstleistungen immer mehr hochqualifizierte Mitarbeiter. Zwar sind die Bundesbürger im internationalen Vergleich gut ausgebildet. Doch gerade die begehrten Fachkräfte mit naturwissenschaftlich-technischem Hintergrund sind knapp, und den Schulen gelingt es oftmals nicht, Jugendlichen die nötige Ausbildungsreife zu vermitteln. Bereits im frühkindlichen Alter wird oft versäumt, die Weichen richtig zu stellen.

 

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IW-Nachrichten
29. Juli 2010
Zeitarbeit: Kein Ersatz für Stammbelegschaften
Knapp ein Drittel der neu bei den Arbeitsagenturen gemeldeten offenen Stellen sind Angebote der Zeitarbeitsbranche. Die IG Metall leitet daraus die Befürchtung ab, dass Stammbelegschaften mehr und mehr verdrängt werden. Das ist jedoch eine groteske Übertreibung, denn gerade einmal 1,8 Prozent der Arbeitnehmer sind in der Zeitarbeitsbranche tätig.
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Nr. 30 vom 29. Juli 2010
Einkommen: Mehr Menschen berufstätig
Ungeachtet der aktuellen Wirtschaftskrise zeigt sich der deutsche Arbeitsmarkt in aufstrebender Form: Von 1998 bis 2008 ist nicht nur die Zahl der Erwerbstätigen um fast 2,4 Millionen gestiegen.
iwd
Nr. 14 vom 8. April 2010
Beschäftigung: Der kranke Mann war einmal
Der Arbeitsmarkt hat sich in Deutschland zuletzt weit weniger dramatisch entwickelt als in anderen Ländern. So sind in Irland, Spanien, den USA oder in Großbritannien der Krise deutlich mehr Arbeitsplätze zum Opfer gefallen als hierzulande – obwohl die Wirtschaftsleistung andernorts weniger stark eingebrochen ist als zwischen Flensburg und Ravensburg.
Pressemitteilungen
Nr. 13 vom 8. März 2010
Beschäftigung: Vollzeitjobs nicht auf der Kippe
Vier von zehn Menschen im erwerbsfähigen Alter haben in Deutschland einen unbefristeten Vollzeitjob – das war vor zehn Jahren nicht anders. Die unbefristete Teilzeitbeschäftigung gewinnt dagegen seit Jahren an Bedeutung. Mittlerweile haben 10 Prozent der Bundesbürger einen solchen Arbeitsplatz.
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Nr. 1 vom 27. Januar 2010
Holger Schäfer: Sprungbrett oder Sackgasse? – Entwicklung und Strukturen von flexiblen Erwerbsformen in Deutschland
Die Struktur der Erwerbsformen auf dem deutschen Arbeitsmarkt unterliegt einem stetigen Wandel. Der zentrale Trend dieses Wandels besteht in der zunehmenden Bedeutung flexibler sogenannter „atypischer“ Beschäftigungsverhältnisse bei gleichzeitigem Bedeutungsverlust des „Normalarbeitsverhältnisses“. Dabei wird häufig die These vertreten, dass die Arbeitsmarktreformen der letzten Jahre diesen Trend noch einmal verstärkt haben.
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