Die WM ist vorbei – die Wirtschaftsbeziehungen zu Südafrika bleiben. Sie haben allerdings in der globalen Wirtschaftskrise einen starken Dämpfer erhalten. Die deutschen Exporte nach Südafrika verringerten sich 2009 um gut ein Fünftel auf 5,7 Milliarden Euro. Die Importe gingen sogar um mehr als ein Viertel auf 3,9 Milliarden Euro zurück. Das Land am Kap ist für Deutschland der siebtwichtigste Abnehmer von Waren und Dienstleistungen außerhalb Europas. Auch als Standort ist Südafrika für deutsche Investoren von Bedeutung: Etwa 600 deutsche Firmen haben sich dort niedergelassen, die knapp 90.000 Arbeitnehmer beschäftigen – vor allem im Automobilsektor, in der chemischen Industrie, im Maschinenbau und in der Elektrotechnik. Dies spiegelt sich auch in der deutsch-südafrikanischen Handelsstruktur wider. Die wichtigsten deutschen Ausfuhrgüter waren zuletzt Kraftfahrzeuge und Kfz-Teile, gefolgt von Maschinen und chemischen Erzeugnissen. Zu den südafrikanischen Exportschlagern gehören neben Metallen und Erzen auch die von den deutschen Auslandstöchtern hergestellten Autos und Maschinen.
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