Die Schülerfirma EnerXChange des Otto-Hahn-Gymnasiums in Ostfildern hat am 22. Juni 2010 beim JUNIOR-Bundeswettbewerb den ersten Platz errungen. Das Mini-Unternehmen mit dem Motto „energy consulting for a greener tomorrow“ bietet eine unabhängige Stromtarifberatung an und Anregungen für das Energiesparen. Für 15 Euro kann jeder Privathaushalt bei EnerXchange ermitteln lassen, welcher Stromanbieter für ihn der günstigste ist. Dabei haben die Schüler bei ihrer Analyse ein besonderes Augenmerk auf Stromlieferanten, die ihre Energie aus regenerativen Quellen gewinnen.
Das Siegerprojekt wird Deutschland Mitte Juli beim Europafinale in Cagliari, Sardinien, vertreten.
„Die jungen Leute von EnerXchange haben am stärksten dadurch beeindruckt, dass sie ein Zukunftsthema aufgegriffen und dabei auch über alle Kriterien hinweg – von der Geschäftsidee bis hin zur Präsentation – überzeugt haben“, sagte der Juryvorsitzende und Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), Michael Hüther. JUNIOR, das seit 1996 bundesweit die besten Schülerfirmen kürt und das in diesem Jahr mit 535 Jung-Unternehmen so viele Teams betreut hat wie nie zuvor, ist ein Programm der Institut der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gGmbH.
Auf den zweiten Platz schaffte es das städtische Gymnasium Kamen mit dem Unternehmen Lumanigation. Die Schüler haben einen Leuchtkasten mit Begleitbüchern zum Thema Röntgen entwickelt, der es bereits Kindergartenkindern ermöglicht, den Aufbau des menschlichen Körpers zu begreifen.
Der dritte Platz ging an die Firmengründer des Campe-Gymnasiums aus Holzminden, die unter dem Namen C´Games ein Brettspiel mit lokalem Bezug produziert haben. Dafür filterten die Schüler rund 30 besonders leistungsstarke Unternehmen im Landkreis Holzminden heraus und integrierten die Firmennamen und -charakteristika in das Spiel. Auf diese Weise wollen die Jugendlichen darauf hinweisen, dass ihr Landkreis wirtschaftlich nicht so schwach ist, wie er von vielen gesehen wird, und dass es sich für Schulabsolventen aus der Region durchaus lohnen kann, eine berufliche Laufbahn in der Heimat anzupeilen.
Mehr Informationen gibt es bei
Marion Hüchtermann, Telefon 0221 4981-722
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