Die Autokäufer haben die staatliche Umweltprämie im vergangenen Jahr vor allem in verbrauchsarme Neuwagen investiert. Kleine Benziner waren die Verkaufsschlager, große Dieselfahrzeuge dagegen die Ladenhüter. So stieg der Absatz von Benzinautos im Jahr 2009 um fast 54 Prozent. Die Automobilhersteller verkauften fast dreimal so viele Benziner mit Kohlendioxid(CO2)-Emissionen von maximal 120 Gramm pro gefahrenen Kilometer wie 2008 – diese schluckten lediglich bis zu 5,1 Liter Sprit auf 100 Kilometer.
Große Benzin-Pkws mit mehr als 200 Gramm CO2-Ausstoß und einem Durchschnittsverbrauch von mehr als 8,4 Litern ließen die Käufer hingegen stehen. Der Absatz von Dieselfahrzeugen ging insgesamt sogar zurück. Nur kleine Diesel konnten zulegen. Bei Fahrzeugen mit höchstens 120 Gramm CO2-Ausstoß, die auf 100 Kilometer mit maximal 4,5 Litern Kraftstoff auskamen, betrug das Plus immerhin fast 44 Prozent. Die größeren Diesel mit einem Normverbrauch von über 7,5 Litern bzw. mehr als 200 Gramm CO2-Emissionen fanden bei den Autofahrern keinen Anklang – der Absatz sank um gut ein Drittel.
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