Viele Menschen wie z.B. Geringqualifizierte fühlen sich als Verlierer der Globalisierung. Dabei wird die Schuld für Fehlentwicklungen oft voreilig der internationalen Arbeitsteilung zugeschrieben. Auf der anderen Seite blenden Kritiker die positiven Effekte der Globalisierung wie den Gewinn an Kaufkraft und das Zurückdrängen der weltweiten Armut gerne aus.
Auch wenn Deutschland im vergangenen Jahr den schärfsten Wirtschaftseinbruch seiner Nachkriegsgeschichte erlebte: 60 Jahre soziale Marktwirtschaft haben hierzulande zu einem beachtlichen Wohlstandszuwachs geführt. Die Einkommen der Bundesbürger, ihre Kaufkraft und ihr Vermögen haben sich in den sechs Jahrzehnten vervielfacht.
Viele Unternehmen erleichtern ihren Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Damit tun sie etwas für die Chancengleichheit von Mann und Frau – und sie sorgen vor für die Zeit, wenn Personal aus demografischen Gründen knapp wird.
Warum es selbst im vergangenen Aufschwung nicht gelungen ist, sämtliche Arbeitsmarktprobleme zu lösen, und warum die Politik jetzt erst recht gefordert ist, die Arbeitslosenversicherung wetterfest zu machen.